MyLeoNes™

Bestäubung hilft Pflanzen, Samen zu bilden — Biologie, 7–10 Jahre

Pollen muss von einem Blütenteil zu einem anderen gelangen, damit viele Pflanzen Samen bilden können. Oft tragen Wind und Tiere, besonders Insekten, den Pollen weiter.

Die Reise des Pollens

In einer Blüte entsteht Pollen in einem Teil und muss einen anderen Teil erreichen, bevor Samen entstehen können. Bienen, Schmetterlinge, Vögel oder der Wind tragen die winzigen Körner weiter. Diese Bewegung heißt Bestäubung.

Warum Pollen transportiert werden muss

Eine Blüte kann nicht zu einer anderen laufen, aber ihr Pollen muss oft weiterreisen. Die Bestäubung löst dieses Problem: Wind oder besuchende Tiere übernehmen den Transport. Blüten können Nektar anbieten oder auffällige Farben und Düfte haben, um sie anzulocken.

Eine Biene besucht zwei Blüten

1. Eine Biene landet auf einer gelben Blüte, um Nektar zu sammeln. 2. Pollen bleibt an ihrem behaarten Körper hängen. 3. Die Biene fliegt zu einer zweiten Blüte, und etwas Pollen gelangt auf deren weiblichen Teil. 4. Diese Blüte kann nun Samen bilden. Die Biene wollte keine Samen pflanzen; sie suchte nur Nahrung.

Pollen ist kein Samen

Es ist verständlich, jedes winzige gelbe Pulver für einen Samen zu halten, weil beides mit neuen Pflanzen zu tun hat. Pollen wird aber von der Blüte gebildet und muss zuerst weitergetragen werden; ein Samen entsteht später und enthält eine junge Pflanze mit Vorrat. Ein Samen kann in Erde wachsen, Pollen allein nicht.

Bestäubung in unserem Essen

Viele Apfel-, Birnen-, Erdbeer- und Tomatenpflanzen brauchen bestäubte Blüten, bevor sie Früchte und Samen bilden. Bauern können Bienenstöcke neben Obstgärten aufstellen, und manche Pflanzen werden von Hand bestäubt. Das ist nur dort nötig, wo Pflanzen Bestäubung brauchen; nicht jede Nutzpflanze hängt von Bienen ab.

Weiter erkunden

Andere Sprachen

MyLeoNes™ wird geladen…