Die verschiedenen Welten des Sonnensystems — Astronomie, 11–13 Jahre
Die Planeten sind keine größeren oder kleineren Kopien der Erde. Größe, Stoffe, Temperaturen und Atmosphären machen sie zu sehr unterschiedlichen Welten in der Familie der Sonne.
Eine Familie sehr verschiedener Welten
Das Sonnensystem besteht aus mehr als der Sonne und acht Planeten: Dazu gehören auch Monde, Asteroiden und Kometen. Die vier inneren Planeten sind klein und felsig, die äußeren viel größer und hauptsächlich aus Gas oder Eis. Alle bewegen sich um die Sonne, aber jeder ist eine eigene Welt.
Warum teilt man die Planeten ein?
Frühe Himmelsbeobachter sahen helle Punkte, die sich zwischen den Sternen bewegten, wussten aber nicht, was sie waren. Wenn man Planeten nach Größe, Stoffen und Abstand zur Sonne vergleicht, versteht man ihr Verhalten statt nur eine Liste auswendig zu lernen. So wird klar, warum die Erde felsig, Jupiter riesig und ferne Welten eisig sind.
Hinweise eines Planeten lesen
Nehmen wir den Mars als Beispiel. Erstens ist seine Oberfläche fest und felsig, deshalb gehört er zu den inneren Gesteinsplaneten. Zweitens ist er weiter von der Sonne entfernt als die Erde, erhält weniger Licht und ist insgesamt kälter. Drittens hält seine dünne Atmosphäre wenig Wärme fest, was seine kalte, staubige Oberfläche erklärt.
Die Falle der Bilder
Ein häufiger Fehler ist, einer Schulzeichnung bei den echten Größen und Abständen der Planeten zu vertrauen. Das ist verständlich: Eine Skizze muss winzige Planeten vergrößern und weit entfernte Umlaufbahnen näher zusammenrücken, damit alles auf eine Seite passt. Doch dieselbe Zeichnung kann Größe und Abstand nicht gleichzeitig maßstabgetreu zeigen; man muss prüfen, was verglichen wird.
Warum das außerhalb der Schule wichtig ist
Der Vergleich von Planeten hilft Missionsteams, Flugbahnen, Landeplätze und Messgeräte auszuwählen. Ingenieure müssen wissen, ob eine Welt eine feste Oberfläche, eine dichte Atmosphäre, extreme Kälte oder starke Stürme besitzt. Das gleiche Denken hilft bei Nachrichten über Exoplaneten: Der Name reicht nicht, ihre Bedingungen sind wichtig.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…