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Wie Teleskope uns den Weltraum zeigen — Astronomie, 7–10 Jahre

Warum mehr Licht zu sammeln wichtiger ist, als ein Bild nur größer erscheinen zu lassen. Astronomie, 7–10 Jahre.

Was ein Teleskop macht

Ein Teleskop sammelt Licht von einem entfernten Objekt und lenkt es zum Auge oder zu einer Kamera. Seine große Linse oder sein Spiegel fängt mehr Licht ein als eine Pupille, deshalb werden schwache Objekte sichtbar. Außerdem kann es nahe beieinanderliegende Einzelheiten trennen, etwa Mondkrater.

Warum Teleskope gebaut wurden

Das bloße Auge sammelt von vielen fernen Objekten nicht genug Licht, und kleine Einzelheiten verschwimmen. Menschen bauten Teleskope, um dieses Problem zu lösen und Vorstellungen über den Himmel durch Beobachtungen statt durch Vermutungen zu prüfen. Galileis Beobachtungen zeigten 1609 Monde um Jupiter; also kreist nicht alles um die Erde.

Eine 20-fache Vergrößerung nutzen

Stell dir ein Teleskop mit der Angabe 20× vor. Richte es zuerst auf den Mond und stelle scharf, bis sein Rand klar ist. Ein Winkel von 1°, der mit bloßem Auge erscheint, wirkt dann etwa 20° groß: 1 × 20 = 20. Das Bild ist größer, doch gesammeltes Licht zeigt schwache Einzelheiten.

Größer ist nicht immer klarer

Es ist verständlich zu denken, dass die stärkste Vergrößerung immer das beste Bild liefert, weil nahe Dinge größer wirken. Zu starke Vergrößerung kann aber ein unscharfes, wackeliges Bild erzeugen und dasselbe wenige Licht auf eine größere Fläche verteilen. Ein gutes Teleskop braucht ein Gleichgewicht aus Vergrößerung, Optik, Luft und Lichtmenge.

Teleskope außerhalb der Schule

Amateurinnen und Amateure beobachten mit kleinen Teleskopen Mond, Planeten und helle Sternhaufen vom Garten oder Balkon aus. Große Sternwarten messen mit Kameras und Geräten das Licht und erkennen dadurch, woraus ferne Objekte bestehen und wie sie sich bewegen. Weltraumteleskope vermeiden die Unschärfe durch die Erdatmosphäre.

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