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Gesteine aus dem All und Meteore — Astronomie, 7–10 Jahre

Asteroiden und Kometen bewegen sich durch das All. Ein kleines Stück, das in die Erdatmosphäre eintritt, kann als Meteor leuchten; erreicht es den Boden, ist es ein Meteorit.

Drei Namen für Gesteine aus dem All

Ein Asteroid ist ein felsiger oder metallischer Körper, der durch das All reist. Ein Meteoroid ist ein kleineres Stück Gestein im All. Dringt es in die Atmosphäre ein und erhitzt die Luft zu einer hellen Spur, heisst es Meteor; landet ein Stück, ist es ein Meteorit.

Warum die Namen wichtig sind

Himmelsbeobachter brauchten Wörter, um das Gestein selbst vom Leuchten in der Atmosphäre und von einem gefundenen Stück auf der Erde zu unterscheiden. Diese Namen vermeiden Verwirrung beim Vergleichen von Beobachtungen. Sie zeigen auch, dass ein Körper auf seinem Weg vom All zum Boden verschiedene Namen haben kann.

Eine Lichtspur

Stell dir ein 2 Zentimeter grosses Gesteinsstück vor, das sehr schnell in die Erdatmosphäre eintritt. Zuerst ist es ein Meteoroid, weil es noch im All ist. Dann erhitzt es die Luft und erzeugt einen Lichtblitz: Dieser ist ein Meteor. Überlebt ein festes Stück und wird am Boden gefunden, ist es ein Meteorit.

Ein Meteor ist nicht das Gestein

Oft nennt man die leuchtende Spur einen Meteoriten, weil das Licht scheinbar von einem fallenden Gestein kommt. Diese Verwechslung ist verständlich. Ein Meteor ist das Leuchten in der Atmosphäre; ein Meteorit ist das Stück, das den Boden erreicht. Die meisten kleinen Stücke verschwinden vorher.

Beobachten und schützen

Wissenschaftler verfolgen viele Asteroiden, weil ein grosser Zusammenstoss der Erde schaden könnte. Teleskope und Radar helfen, ihre Bahnen zu messen, während Museen Meteoriten untersuchen, um etwas über die Stoffe im jungen Sonnensystem zu erfahren. Eine Sternschnuppe zu sehen ist häufig, bedeutet aber keinen gefährlichen Einschlag.

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