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Die Schwerkraft hält Dinge im All — Astronomie, 7–10 Jahre

Schwerkraft ist die Anziehung zwischen Dingen mit Masse. Sie lässt Gegenstände zur Erde fallen und hilft Monden und Planeten, gekrümmten Bahnen zu folgen.

Eine unsichtbare Anziehung

Schwerkraft ist eine unsichtbare Anziehung zwischen Dingen. Die Erde zieht dich zu ihrem Mittelpunkt, deshalb bleiben deine Füsse am Boden. Auch du ziehst die Erde an, aber sie ist so viel schwerer, dass ihre Bewegung nicht auffällt.

Warum Schwerkraft wichtig ist

Ohne Schwerkraft würden fallengelassene Dinge nicht fallen, Regen würde nicht zum Boden zurückkehren und Menschen könnten nicht auf der Erde bleiben. Astronomen mussten auch erklären, warum der Mond nicht einfach davonfliegt. Die Schwerkraft zieht ihn an, seine Bewegung trägt ihn zugleich vorwärts.

Ein Ball und die Erde

Wirf einen Ball nach vorne. Schritt 1: Deine Hand gibt ihm Geschwindigkeit nach vorne. Schritt 2: Die Erdanziehung zieht ihn nach unten. Schritt 3: Der Ball bewegt sich auf einer Kurve und landet. Ein stärkerer Wurf reicht weiter, doch die Schwerkraft zieht ständig nach unten.

Der Irrtum von der fehlenden Schwerkraft

Astronauten in einer Umlaufbahn scheinen zu schweben, als gäbe es keine Schwerkraft. Dieser Gedanke ist verständlich, weil nichts sie scheinbar nach unten zieht. Tatsächlich ist die Erdanziehung dort noch stark: Astronauten und Raumschiff fallen gemeinsam um die Erde, ohne den Boden zu erreichen.

Satelliten und Raumfahrt

Die Schwerkraft hält Kommunikations-, Wetter- und Navigationssatelliten auf Umlaufbahnen. Ingenieure wählen Geschwindigkeit und Höhe so, dass ein Satellit weiter um den Planeten fällt, statt auf ihn zu stürzen oder zu entkommen. Raumfahrtmissionen nutzen dieselbe Idee, brauchen aber genaue Berechnungen.

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