Schnelle und langsame Musik — Kunst, 4–6
Musik kann schnell vorangehen oder sich Zeit lassen. Du kannst den Unterschied hören und zeigen.
Was schnell und langsam bedeuten
Manche Musik bewegt sich schnell, andere langsam. Du kannst schnelle Musik mit kurzen Schritten zeigen und langsame Musik mit Schritten, die länger dauern. Das Tempo kann sich während der Musik ändern, also höre, ob der Klang eilig oder ruhig wirkt.
Warum Geschwindigkeit in Musik wichtig ist
Menschen nutzen Geschwindigkeit schon lange, damit Musik zu einer Handlung passt: Ein langsames Lied kann beim ruhigen Gehen helfen, ein schnelles gibt Tänzern Energie. Wenn du das Tempo nicht beachtest, passen Tanz und Lied vielleicht nicht zum Geschehen. Wer auf die Geschwindigkeit hört, weiß besser, wie schnell er sich bewegen soll.
Probiere zwei Geschwindigkeiten
Klopfe viermal auf den Tisch und lass zwischen den Schlägen jeweils eine Sekunde: klopf, warte, klopf, warte, klopf, warte, klopf. Klopfe nun viermal fast ohne Pause. Die erste Reihe ist langsamer, die zweite schneller, obwohl beide vier Schläge haben. Gehe zu beiden Reihen und spüre, wie sich dein Körper verändert.
Schnell bedeutet nicht laut
Oft wird laute Musik für schnell gehalten, weil aufregende Musik häufig laut und schnell ist. Doch das sind verschiedene Dinge: Die Geschwindigkeit zeigt, wie dicht die Klänge zeitlich beieinanderliegen, die Lautstärke zeigt, wie kräftig ein Klang wirkt. Ein leises Lied kann schnell sein und ein lautes Lied langsam.
Wo Geschwindigkeit hilft
Musikalische Geschwindigkeiten findest du in Schlafliedern, Märschen, Tänzen und Spielen. Ein Schlaflied lässt meist Zeit zum sanften Wiegen, während ein Marschlied die Schritte in Bewegung hält. Wenn du ein kurzes Stück erfindest, wähle ein Tempo, das zu der Handlung passt, die andere ausprobieren sollen.
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