Ausruhen, wenn der Körper müde ist — Wohlbefinden, 4–6 Jahre
Kinder lernen, Müdigkeit zu bemerken und eine ruhige Pause zu machen, bevor der Körper völlig erschöpft ist.
Was Ruhe bewirkt
Ausruhen bedeutet, eine Pause zu machen, damit sich Körper und Gehirn nach Spielen, Lernen oder starken Gefühlen erholen. Du kannst ruhig sitzen, ein Buch anschauen oder dich hinlegen; Ausruhen ist keine Belohnung. Es gibt dir neue Energie.
Warum eine Pause machen?
Wenn Menschen trotz Müdigkeit weitermachen, werden sie vielleicht ungeschickt, gereizt oder können nicht mehr klar denken. Die Idee von Ruhepausen entstand durch die Beobachtung, dass Körper nach Erholung besser arbeiten, wie ein Spielzeug, das aufgezogen oder geladen werden muss. Eine Pause kann verhindern, dass kleine Müdigkeit riesig wird.
Eine echte Pause
Mia baut seit 25 Minuten und stößt dabei immer mehr Klötze um. Zuerst bemerkt sie: „Mein Körper ist müde.“ Dann legt sie die Klötze sicher zur Seite und ruht fünf Minuten auf einem Kissen. Danach trinkt sie etwas Wasser und entscheidet, ob sie weiterbaut oder etwas Ruhigeres macht.
Die Falle: zu lange warten
Ein häufiger Gedanke ist: „Ich darf mich erst ausruhen, wenn alles fertig ist.“ Das klingt vernünftig, denn Fertigmachen ist wichtig und auch Erwachsene haben Aufgaben. Ein sehr müder Körper macht jedoch eher Fehler oder wird wütend. Eine kurze Pause hilft, sicherer und ruhiger fertig zu werden.
Ruhe im Alltag
Ausruhen hilft nach einer lauten Feier, einem langen Spaziergang, einem vollen Kindergartentag oder einem Spiel, das viel Konzentration braucht. Musiker, Bauleute und Sportler machen Pausen, damit ihr Körper weiter gut arbeiten kann. Zu Hause kann eine ruhige Ecke helfen, wenn keine Eile besteht.
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