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Eine vertraute erwachsene Person um Hilfe bitten — Wohlbefinden, 4–6 Jahre

Um Hilfe zu bitten hilft, sicher zu bleiben und Probleme gemeinsam zu lösen. Wohlbefinden, 4–6 Jahre.

Was um Hilfe bitten bedeutet

Um Hilfe zu bitten bedeutet, einer vertrauten erwachsenen Person zu sagen, dass du Unterstützung, eine Antwort oder Schutz brauchst. Du kannst sprechen, zeigen, ein Bild holen oder näher kommen. Hilfe zu brauchen gehört zum Menschsein und ist kein Versagen.

Warum fragen?

Kleine Kinder erleben Probleme, die sie allein nicht sicher lösen können, zum Beispiel sich zu verirren, krank zu werden oder sich zu verletzen. Eine vertraute erwachsene Person hat mehr Erfahrung und kann Sicherheit, Informationen oder Trost geben. Früh zu fragen kann verhindern, dass ein kleines Problem größer wird.

Ein echtes Beispiel

Im Park sieht Sami seinen Großvater nicht mehr. Zuerst bleibt er stehen und bleibt dort, wo andere ihn sehen können. Dann sagt er zu einer vertrauten erwachsenen Person: „Ich finde meinen Großvater nicht. Ich heiße Sami.“ Die Person hilft ihm, ihn zu erreichen. Sami musste es nicht allein lösen.

Die häufige Verwechslung

Ein Kind bleibt vielleicht still, weil es glaubt, Fragen würden stören oder zeigen, dass es etwas nicht kann. Das ist verständlich, wenn Erwachsene beschäftigt sind oder es selbstständig sein möchte. Sicher selbstständig zu sein bedeutet auch, rechtzeitig anzuhalten und Hilfe zu holen.

Wo es hilft

Bitte um Hilfe, wenn du etwas nicht sicher erreichen kannst, eine Anweisung nicht verstehst, dich krank oder unsicher fühlst. Zu Hause, in der Schule oder draußen sagst du, was passiert ist und was du brauchst. Kann die erste erwachsene Person nicht helfen, frag eine andere.

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