Wie digitale Bilder Pixel verwenden — Technik, 11–13 Jahre
Ein digitales Bild besteht aus vielen kleinen farbigen Quadraten. Pixel erklären, warum ein Bild scharf, unscharf, gross oder klein aussehen kann.
Die Idee
Ein digitales Bild ist ein Raster aus kleinen Punkten, den Pixeln. Jeder Pixel hat eine Farbe, und alle zusammen ergeben das Bild, das wir sehen. Mehr Pixel können feinere Details zeigen, brauchen aber auch mehr Speicherplatz.
Warum man das brauchte
Ein Gerät braucht eine praktische Möglichkeit, ein Bild zu speichern und anzuzeigen. Ein Raster teilt das Bild in viele kleine, messbare Teile, statt jede Kurve genau speichern zu müssen. So funktionieren Bilder auf Bildschirmen, Kameras und Druckern, auch wenn dabei Details verloren gehen können.
Ein Beispiel Schritt für Schritt
Nehmen wir ein Bild mit 800 Pixeln Breite und 600 Pixeln Höhe. Zuerst rechnet man 800 × 600 = 480.000 Pixel. Wenn jeder Pixel 3 Byte für seine Farbe nutzt, braucht das unkomprimierte Bild 480.000 × 3 = 1.440.000 Byte, also etwa 1,44 Megabyte.
Der häufige Irrtum
Man könnte denken, dass ein grösseres Bild auch mehr Details erzeugt. Beim Vergrössern werden meist dieselben Pixel über mehr Fläche verteilt, deshalb wirken Kanten blockig oder unscharf. Der Irrtum ist verständlich: Das Bild wird tatsächlich grösser, aber seine ursprünglichen Informationen nehmen nicht zu.
Wo es vorkommt
Pixel gibt es in Handyfotos, Videospielen, Karten, Scans und digitaler Kunst. Eine Kamera mit mehr Pixeln kann feinere Details aufnehmen, und ein Bildschirm mit mehr Pixeln kann ein schärferes Bild zeigen. Auch Objektiv, Licht und Komprimierung beeinflussen das Ergebnis.
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