Technik sollte für verschiedene Menschen zugänglich sein — Technik, 11–13 Jahre
Barrierearmes Design macht digitale Werkzeuge für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Körpern und Situationen nutzbar. Es ist kein besonderes Extra am Ende: klare Texte, Untertitel, Tastatursteuerung und guter Kontrast helfen vielen Menschen.
Für mehr als eine Art der Nutzung entwerfen
Menschen sehen, hören, bewegen sich und verstehen Informationen nicht alle auf dieselbe Weise. Barrierearme Technik bietet mehrere Wege: Text zusätzlich zu Farbe, Untertitel zusätzlich zu Ton und Tasten, die mit Tastatur und Maus funktionieren. Das Ziel ist nicht ein getrenntes Werkzeug, sondern das Entfernen vermeidbarer Hindernisse.
Warum Zugänglichkeit wichtig ist
Ein Werkzeug, das nur für Menschen mit perfektem Sehen, Hören oder Bewegen funktioniert, schließt echte Nutzer aus. Das wurde besonders deutlich, als Schulen, Dienste und Kommunikation online gingen und Gesetze sowie Gestaltung gleichen Zugang verlangten. Barrierearmes Design hilft auch bei einer vorübergehenden Verletzung, hellem Licht, Lärm oder langsamer Verbindung.
Einen Videoplayer nutzbar machen
Angenommen, ein Videoplayer zeigt zum Pausieren nur einen roten Knopf und gibt Anweisungen ausschließlich per Ton. Zur Verbesserung beschriftest du den Knopf mit Wörtern, fügst Untertitel hinzu, machst die Steuerung per Tastatur möglich und prüfst den Kontrast. So können auch farbenblinde oder gehörlose Menschen sowie Personen ohne Maus ihn nutzen.
Barrierefreiheit ist nicht nur für eine kleine Gruppe
Es ist verständlich zu denken, Barrierefreiheit sei eine Sonderfunktion für andere, besonders wenn man sie heute nicht braucht. Bedürfnisse ändern sich jedoch durch Alter, Verletzungen, Sprachen, Lärm und Umgebung, und viele Verbesserungen helfen fast allen. Untertitel helfen in einem lauten Raum; klare Tasten bei kleinem Bildschirm oder beschäftigten Händen.
Wo barrierearmes Design vorkommt
Barrierefreiheit gibt es bei Smartphones, Webseiten, Spielen, Aufzügen, Fahrkartenautomaten und öffentlichen Verkehrsmitteln. Bildschirmleser können Beschriftungen vorlesen, Vergrößerung zeigt Details größer und Untertitel machen Gesprochenes sichtbar. Gestaltende testen mit verschiedenen Nutzern, weil etwas für den Erfinder offensichtlich, für andere aber unklar sein kann.
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