Die Rollen, die wir spielen — Soziologie, 4–6 Jahre
Eine Person kann sich an verschiedenen Orten unterschiedlich verhalten. Soziologie, 4–6 Jahre.
Idee
Eine Rolle ist eine Art, an einer Situation teilzunehmen. Dieselbe Person kann zu Hause ein Kind, im Park ein Freund und beim Aufräumen eine Hilfe sein; Die Person bleibt gleich, aber die Erwartungen können sich ändern.
Warum
Menschen brauchten eine Möglichkeit zu verstehen, wer bei einer gemeinsamen Aufgabe was macht. „Du rufst“ oder „Ich baue“ macht die Aufgabe klarer, aber eine Rolle darf niemanden auf nur eine Sache festlegen; Rollen helfen, sie sperren nicht ein.
Beispiel
Drei Kinder spielen ein Café. Zuerst nimmt Ana Bestellungen auf, Rui tut so, als würde er kochen, und Leo verteilt das Essen. Nach fünf Minuten wechseln sie. Das Café funktioniert weiter, weil es Spielrollen sind und keine dauerhaften Namen für die Kinder.
Ein häufiger Irrtum
Ein häufiger Irrtum ist: Eine Rolle zeigt für immer, wie jemand ist: „Sie ist leise, also kann sie nicht leiten.“ Das wirkt verständlich, weil wir ein Verhalten oft sehen; doch Menschen können lernen, anders wählen und verschiedene Rollen übernehmen.
Im Alltag
Rollen sieht man, wenn eine Familie ein Essen vorbereitet, ein Team Sport spielt oder ein Geschäft einen Kunden und eine Kassiererin hat. Beobachte, was jede Person tut, und frage, ob die Rollen wechseln können. So machen wir mit, ohne zu denken, jemand müsse immer leiten oder helfen.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…