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Licht und Schatten — Naturwissenschaften, 7–10

Licht bewegt sich meistens geradlinig. Wenn ein Gegenstand es blockiert, entsteht ein Schatten, dessen Form und Größe sich verändern können.

Was ein Schatten ist

Licht kommt von einer Quelle wie der Sonne, einer Lampe oder einer Taschenlampe. Es bewegt sich geradlinig, bis etwas im Weg steht. Hinter diesem Gegenstand kommt weniger Licht an, deshalb sehen wir dort eine dunklere Form: den Schatten.

Warum Schatten wichtig sind

Menschen nutzten Schatten zuerst für eine praktische Frage: Wo steht die Sonne, und wie weit ist der Tag fortgeschritten? Ein Stab im Boden warf einen wandernden Schatten, mit dem man die Zeit ablesen konnte. Dieselbe Idee erklärt Sonnenuhren, Finsternisse und warum es im Schatten kühler ist.

Eine Taschenlampe und ein Spielzeug

Stelle ein Spielzeug 20 Zentimeter vor eine Wand und leuchte es aus 40 Zentimetern Entfernung an. Das Spielzeug hält einen Teil des Lichts ab, deshalb entsteht an der Wand ein Schatten. Bewege die Taschenlampe auf 20 Zentimeter an das Spielzeug heran: Der Schatten wird größer, weil das Spielzeug einen breiteren Teil des Lichts zur Wand blockiert.

Die häufige Verwechslung

Oft denkt man, ein Gegenstand trage seinen Schatten wie einen dunklen Aufkleber mit sich. Das scheint logisch, weil der Schatten dem Gegenstand folgt, wenn die Lichtquelle am selben Ort bleibt. Tatsächlich ist ein Schatten aber ein Bereich, in dem Licht fehlt; er verändert sich also mit Lampe, Gegenstand oder Fläche.

Schatten außerhalb der Schule

Architektinnen und Architekten nutzen Licht und Schatten, damit Gebäude angenehm hell bleiben, ohne zu heiß zu werden. Ein Sonnenschutz über einem Fenster hält die hoch stehende Sommersonne ab, während die tiefere Wintersonne hereinscheinen kann. Auch Kunstschaffende und Fotografen nutzen Schatten, um Form, Entfernung und Richtung zu zeigen.

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