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Warum Multitasking zu Fehlern führt — Psychologie, 11–13 Jahre

Die Aufmerksamkeit erledigt nicht wirklich mehrere anspruchsvolle Aufgaben gleichzeitig: Sie wechselt zwischen ihnen. Wer diesen Wechsel versteht, kann Hausaufgaben, Nachrichten und Aktivitäten besser planen.

Die Aufmerksamkeit wechselt

Wenn zwei Aufgaben Denken erfordern, kann der Kopf meist nicht wirklich an beiden gleichzeitig arbeiten. Er springt hin und her, und jeder Wechsel kostet etwas Zeit und Information. Deshalb kann Lesen beim gleichzeitigen Antworten auf Nachrichten beschäftigt wirken, aber schlechtere Arbeit ergeben.

Das Problem dahinter

Die Idee ist wichtig, weil viele Werkzeuge dich unterbrechen: Meldungen, offene Tabs und Gespräche konkurrieren um dieselbe Aufmerksamkeit. Lange galt schnelles Wechseln als effizient, doch Forschung zeigte, dass Unterbrechungen oft Fehler und die benötigte Zeit erhöhen.

Ein kleiner Test

Schreibe die Zahlen 1 bis 10 und danach die Buchstaben A bis J: 1, 2, 3 … A, B, C … Nun abwechselnd: 1, A, 2, B, 3, C. Die Wechselliste dauert meist länger und führt zu mehr Fehlern, weil die Aufmerksamkeit ständig die Regel wechseln muss.

Der verständliche Irrtum

Ein häufiger Gedanke lautet: „Ich habe beim Lernen auf die Nachricht geantwortet, also Zeit gespart.“ Das wirkt logisch, weil beides in denselben Minuten geschah. Versteckte Kosten sind aber erneutes Lesen, den Faden verlieren oder später einen Fehler ausbessern.

Eine praktische Entscheidung

Bei Arbeit, die Konzentration braucht, leg das Handy außer Reichweite, schließe unnötige Tabs und wähle eine kurze Aufgabe. Du brauchst keine völlige Stille und musst jede Unterbrechung vermeiden. Wichtig ist, die Zeiten mit den folgenreichsten Fehlern zu schützen.

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