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Eine Pause hilft beim Entscheiden — Psychologie, 4–6 Jahre

Selbstkontrolle bedeutet, vor einem starken Impuls Raum für eine Entscheidung zu schaffen.

Was Selbstkontrolle ist

Manchmal will man sofort handeln, aber eine andere Wahl wäre für sich selbst oder andere besser. Selbstkontrolle ist die kleine Pause, in der man den Impuls bemerkt und entscheidet, was als Nächstes geschieht. Sie bedeutet nicht, nie etwas zu wollen.

Warum eine Pause hilft

Ein starker Impuls kann die schnellste Handlung wie die einzige Möglichkeit wirken lassen. Menschen mussten warten, teilen, sicher bleiben und einen Plan beenden, also lernten sie zu pausieren, Worte zu nutzen oder zu zählen. Diese Wege entstanden aus dem Alltag: Jetzt etwas wollen, obwohl auch etwas anderes wichtig ist.

Auf den eigenen Turn warten

Mia möchte die rote Schaukel, aber Tom benutzt sie. Zuerst geht sie hin und möchte sie einfach nehmen. Sie hält an, atmet dreimal langsam und sagt: „Darf ich nach dir?“ Tom stimmt zu. Die Pause machte aus einem Wegnehmen einen fairen Plan.

Die Falle: Pausieren ist nicht immer leicht

Man denkt leicht: „Wenn ich die Regel kenne, müsste ich es immer schaffen.“ Das ist verständlich, denn Wissen und Tun sind verschiedene Fähigkeiten, besonders bei Hunger, Müdigkeit oder großer Aufregung. Eine Erinnerung oder Hilfe von Erwachsenen kann die Pause möglich machen.

Selbstkontrolle im Alltag

Selbstkontrolle braucht man beim Warten auf den Aufzug, wenn man die Hände von einer heißen Pfanne fernhält oder ein Spiel auf nach dem Aufräumen verschiebt. Eine Pause kann Atmen, Zählen, Fragen oder lautes Aussprechen des Plans enthalten. Diese Hilfen unterstützen eine Wahl, lassen aber Gefühle nicht verschwinden.

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