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Magnete üben Kräfte ohne Berührung aus — Sport, 11–13 Jahre

Magnete können bestimmte Materialien aus der Entfernung anziehen oder abstoßen. Das Konzept des Magnetfelds beschreibt diese unsichtbare Wirkung und zeigt, wo sie am stärksten ist.

Ein Magnetfeld reicht durch den Raum

Ein Magnet kann eine Büroklammer anziehen, obwohl Luft zwischen beiden liegt; Berührung ist also nicht nötig. Der Bereich, in dem magnetische Kräfte wirken können, heißt Magnetfeld. Eisen, Stahl und einige andere Stoffe reagieren stark, Holz und Kunststoff meistens nicht.

Warum gibt es das Konzept eines Feldes?

Man sah, dass ein Magnet eine Nadel bewegte, aber nicht, was den leeren Raum überbrückte. Ein Feld macht eine unsichtbare Wirkung darstellbar, ohne einen verborgenen Faden zwischen den Körpern anzunehmen. Es erklärt auch, warum die Kraft meist schwächer wird, wenn der Abstand wächst.

Ein Stabmagnetfeld abbilden

Lege einen Stabmagneten unter ein Blatt Papier und streue oben Eisenfeilspäne darauf. Klopfe vorsichtig auf das Blatt: Die Späne bilden gekrümmte Linien, die an den beiden Enden dichter liegen. Die Linien sind ein Modell, keine echten Fäden; ihre Dichte deutet auf ein stärkeres Feld an den Polen hin.

Ein Feld ist kein sichtbarer Stoff

Es ist verständlich, die gekrümmten Linien um einen Magneten für echte Röhren zu halten, weil sich Eisenfeilspäne an ihnen ausrichten. Sie sind aber nur ein Bild für Richtung und relative Stärke. Ein Magnetfeld kann vorhanden sein, auch wenn kein Spänchen, Kompass oder anderer Gegenstand es sichtbar macht.

Magnete in Alltagsgeräten

Magnetfelder helfen einem Kompass, ungefähr nach Norden zu zeigen, halten eine Kühlschranktür geschlossen und bewegen die Membranen von Lautsprechern. In jedem Fall wirkt das Feld über einen kleinen Abstand oder durch ein anderes Material. Starke Magnete können Geräte beschädigen oder Haut einklemmen und müssen deshalb vorsichtig behandelt werden.

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