Hebel tauschen Kraft gegen Weg — Sport, 7–10 Jahre
Ein Hebel bewegt eine Last, indem er sich um einen festen Punkt dreht. Ein längerer Griff kann das Drücken erleichtern, aber dann legt die Hand einen längeren Weg zurück.
Eine Stange, die sich dreht
Ein Hebel ist eine feste Stange, die sich um einen Punkt, den Drehpunkt, bewegt. Man drückt an einer Stelle, und eine andere Stelle bewegt eine Last. Verändert man die Abstände zum Drehpunkt, wird die Aufgabe leichter oder schwerer: Ein langer Griff verstärkt die Drehwirkung.
Das Problem, das Hebel lösen
Manche Lasten sind zu schwer oder zu fest verklemmt, um sie mit bloßen Händen zu bewegen. Ein Hebel erlaubt eine kleinere Kraft über einen längeren Weg. Energie entsteht dabei nicht kostenlos: Die kleinere Kraft wird gegen einen längeren Weg oder eine langsamere Bewegung getauscht.
Mit einer Stange heben
Stell dir einen 30-kg-Stein 20 cm vom Drehpunkt entfernt vor. Du drückst 60 cm vom Drehpunkt nach unten, also dreimal so weit entfernt. Bei einem einfachen Hebel kann eine Kraft von etwa 10 kg-Kraft den Stein ausgleichen, weil dein Abstand dreimal größer ist. Dein Ende bewegt sich dafür dreimal weiter.
Der häufigste Irrtum
Es ist verständlich zu erwarten, dass ein Hebel jeden Teil der Arbeit leichter macht. Ein Hebel verringert aber nicht gleichzeitig Kraft und Weg. Wird die Kraft kleiner, muss sich dein Ende meist weiter bewegen, während die Last nur ein kurzes Stück steigt. Dieser Tausch ist der nützliche Teil.
Wo es vorkommt
Ein Flaschenöffner nutzt einen kurzen Haken und einen längeren Griff, um einen Deckel anzuheben. Eine Schere besteht aus zwei Hebeln mit einem Drehpunkt, und eine Schubkarre nutzt ihr Rad als Drehpunkt für eine Last. Auch eine Zange nutzt Hebel und macht den Druck der Hand an den Backen stärker.
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