Luftwiderstand — Sport, 7–10 Jahre
Luft kann bewegte Dinge abbremsen. Das erklärt, warum ein Blatt langsam fällt und warum sich ein Fallschirm öffnet.
Was Luftwiderstand bewirkt
Luft sieht man kaum, aber sie braucht Platz und kann bewegte Dinge abbremsen. Je schneller sich etwas bewegt oder je mehr Fläche der Luft entgegensteht, desto stärker ist dieser Effekt meist. Ein flaches Blatt spürt mehr Widerstand als ein zerknülltes.
Warum das wichtig ist
Ohne Luftwiderstand würden fallende Dinge auf einfachere Weise schneller werden, und ein Fallschirm könnte einen Menschen nicht sicher bremsen. Menschen nutzen deshalb die Luft: Fallschirme breiten sich aus, Rennradfahrer machen sich schmal. Es geht darum, die Geschwindigkeit zu kontrollieren.
Ein fairer Falltest
Nimm zwei gleich große Blätter. Lass eines flach und zerknülle das andere zu einer Kugel. Lass beide aus derselben Höhe gleichzeitig fallen. Die Kugel kommt meist zuerst an, weil eine kleinere Fläche der Luft entgegensteht. Die Papiermasse ist fast gleich; die Form verändert den Widerstand.
Der häufigste Irrtum
Es ist verständlich zu denken, dass ein schwereres Ding immer schneller fällt, weil die Schwerkraft stärker daran zieht. Aber der Luftwiderstand kann das Beobachtete verändern. Ein großer, leichter Fallschirm fällt langsam, während ein kleiner, schwerer Stein schnell den Boden erreicht.
Wo es vorkommt
Fallschirme nutzen eine große Fläche, um viel Luftwiderstand zu erzeugen und einen Fall zu bremsen. Vögel und Flugzeuge haben Formen, an denen die Luft gut vorbeiströmt, während Radfahrer enge Kleidung tragen, um Widerstand zu verringern. Die Form wird jeweils für eine bestimmte Geschwindigkeit oder Sicherheit gewählt.
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