Bildpartituren — Musik, 4–6 Jahre
Eine Bildpartitur verwendet Zeichen, Zeichnungen oder Farben, um zu zeigen, welche Klänge als Nächstes kommen.
Musik mit Bildern lesen
Eine Bildpartitur ist ein Klangplan aus Zeichnungen, Formen, Farben oder einfachen Zeichen. Du schaust von links nach rechts und machst den Klang, den jedes Zeichen zeigt. Das Bild muss nicht wie eine herkömmliche Notenseite aussehen; es soll nur jemandem helfen, die Idee auszuführen.
Warum eine Partitur zeichnen?
Ein Klang verschwindet, sobald er gemacht wurde, deshalb erinnert sich jemand vielleicht nicht an die Reihenfolge. Eine Bildpartitur löst das, indem sie einen sichtbaren Plan hinterlässt, den man teilen, verändern und wieder aufführen kann. Menschen haben schon immer Zeichen oder Bilder genutzt, um Musik zu erinnern und zu ordnen.
Eine Partitur mit drei Zeichen
Zeichne einen Stern, eine Wellenlinie und ein Quadrat nebeneinander. Lege fest: Der Stern bedeutet einmal tippen, die Wellenlinie bedeutet Hände reiben und das Quadrat bedeutet einmal klatschen. Lies nun von links nach rechts: tippen, Hände reiben, einmal klatschen. Jemand anderes kann denselben drei Zeichen folgen.
Ein Bild ist nicht die ganze Anweisung
Ein häufiger Fehler ist zu denken, ein roter Kreis müsse für alle denselben Klang bedeuten. Das ist verständlich, denn Bilder legen oft eine Bedeutung nahe, doch eine Partitur braucht eine vereinbarte Zeichenerklärung. Erkläre zuerst jedes Zeichen; dann kann der Leser das Bild so verwenden, wie du es gemeint hast.
Sichtbare Partituren
Bildpartituren sind nützlich, wenn eine Gruppe Musik erfindet und ihren Plan behalten möchte. Eine Lehrkraft kann Zeichen an die Tafel malen, oder ein Künstler kann Bilder in einem Konzert verwenden. Sie bilden auch eine Brücke zur geschriebenen Musik, weil Zeichen zeigen können, wann und was gespielt wird.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…