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Hohe und tiefe Klänge — Musik, 4–6 Jahre

Manche Klänge sind hoch, wie der Ruf eines Vogels, andere tief, wie eine grosse Trommel. Dieser Unterschied heisst Tonhöhe und ist nicht dasselbe wie Lautstärke.

Was ist Tonhöhe?

Die Tonhöhe zeigt, ob ein Klang hoch oder tief wirkt. Eine kleine Pfeife kann hoch klingen, eine grosse Trommel tief, auch wenn Instrumente uns überraschen können. Wenn du „oooo-iiiii“ singst und die Stimme gleiten lässt, spürst du die Änderung.

Warum achten wir auf Tonhöhe?

Verschiedene Tonhöhen lassen eine Melodie auf- und absteigen, statt auf einem Klang zu bleiben. So erkennen wir eine Melodie, singen gemeinsam und hören, ob die Töne zusammenpassen. Menschen verwenden hohe und tiefe Stimmen seit Tausenden von Jahren.

Klänge nach Tonhöhe ordnen

Erzeuge zwei Klänge: Klopfe vorsichtig mit einem Löffel an ein Glas und dann an ein grösseres Glas. Höre genau hin, statt nur nach der Grösse zu urteilen. Klingt das erste höher und das zweite tiefer, kannst du sie von hoch nach tief ordnen.

Hoch ist nicht laut

Ein lauter Klang fällt auf, deshalb hält man ihn leicht für hoch. Aber hoch und tief beschreiben die Tonhöhe, laut und leise die Lautstärke. Eine kleine, leise Pfeife kann hoch sein; eine grosse, laute Trommel kann tief sein.

Tonhöhe im Alltag

Die Tonhöhe hilft uns, den Ruf eines Vogels vom Bellen eines Hundes zu unterscheiden, bevor wir das Tier sehen. Sie prägt Fragen, Lieder und Warnsignale. Ein Aufzug oder eine Mikrowelle kann mit Tonhöhe auf sich aufmerksam machen.

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