Lautmalerei — Literatur, 7–10 Jahre
Manche Wörter ahmen die Geräusche nach, die sie beschreiben. So kann man Geschichten und Gedichte im Kopf besser hören.
Ein Wort, das wie seine Bedeutung klingt
Eine Lautmalerei ahmt ein Geräusch nach, zum Beispiel „summ“, „zisch“ oder „klirr“. Wenn ein Schriftsteller sie verwendet, kann man die Handlung fast hören, statt nur von ihr zu lesen.
Warum man sie verwendet
Früher wurden viele Geschichten laut erzählt, bevor alle Menschen lesen konnten. Wörter, die Geräusche nachahmten, halfen bei einer Verfolgung, einem Kampf oder einer lauten Küche. Auch heute machen sie eine Szene lebendig.
Schritt für Schritt
Lies diesen Satz: „Die Biene flog mit einem lauten Summen vorbei.“ Finde zuerst das echte Geräusch: das Schwingen einer Biene. Suche dann das nachahmende Wort: „Summen“. So kannst du sie beim Vorbeifliegen fast hören.
Der Laut ist nicht immer genau
Ein häufiger Fehler ist, jedes Wort zu einem Geräusch für Lautmalerei zu halten. „Hund“ bezeichnet ein Tier, aber „wau“ ahmt sein Geräusch nach. Je nach Sprache wird derselbe Laut außerdem anders geschrieben.
Wo sie vorkommt
Lautmalerei findest du in Comics, Gedichten, Bilderbüchern und Videountertiteln. Wörter wie „peng“ oder „rausch“ zeigen schnell, was passiert ist, auch wenn kein Platz für eine lange Beschreibung ist.
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