Figuren: um wen es in der Geschichte geht — Literatur, 7–10 Jahre
Lerne zu erkennen, was Figuren wollen, fühlen und tun und wie ihre Entscheidungen die Geschichte voranbringen.
Eine Figur ist mehr als ein Name
Eine Figur ist ein Mensch, ein Tier oder ein erfundenes Wesen, das in einer Geschichte vorkommt. Um sie zu verstehen, achte darauf, was sie sagt, tut, will und fühlt. Durch Erlebnisse kann sie sich verändern.
Warum Geschichten Figuren brauchen
Eine Reihe von Ereignissen ist schwer spannend zu finden, wenn niemand etwas will. Deshalb stellten Erzähler Menschen und Wesen in den Mittelpunkt, damit wir Entscheidungen, Probleme und Gefühle verfolgen können. Figuren geben Ereignissen eine menschliche Form.
Eine Figur genau betrachten
In einer Geschichte findet Lina einen verlorenen Welpen. Zuerst hört sie ihn jaulen; das zeigt, dass sie andere bemerkt. Dann gibt sie ihr Busgeld für Futter aus; das zeigt Freundlichkeit und Opferbereitschaft. Schließlich bittet sie einen Nachbarn um Hilfe: Mut kann auch bedeuten, um Hilfe zu bitten.
Eine Eigenschaft ist kein Etikett
Man möchte eine stille Figur schnell schüchtern oder eine laute Figur gemein nennen. Das ist verständlich, weil Geschichten nur wenige Hinweise geben. Prüfe mehrere Taten und Worte: Ein stiller Mensch kann nachdenken, und ein lauter kann jemanden beschützen.
Figuren helfen uns, Menschen zu verstehen
Beim Lesen kannst du üben zu fragen: Warum hat diese Person so gehandelt? Das kann dir zeigen, dass Menschen Gründe haben können, die du zuerst nicht erkennst. Es bedeutet nicht, dass du die Gedanken aller richtig errätst.
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