Warum Übersetzen eine Reihe von Entscheidungen ist — Sprache, 14–17 Jahre
Erkunde, warum eine gute Übersetzung den Sinn überträgt, ohne jedes Wort zu kopieren. Sprache, 14–17 Jahre.
Bedeutung über Sprachgrenzen tragen
Übersetzen bedeutet nicht, jedes Wort durch den nächsten Wörterbucheintrag zu ersetzen. Übersetzer bauen die Botschaft in einer anderen Sprache neu auf und bewahren, was zählt: Fakten, Wirkung, Ton oder kulturelle Bezüge. Die beste Wahl hängt vom Zweck und von den Lesenden ab.
Das Problem ungleicher Entsprechungen
Sprachen ordnen Erfahrungen unterschiedlich. Ein Wort kann mehrere Übersetzungen haben, während eine Redewendung, ein Witz oder eine Höflichkeitsform keinen direkten Ersatz besitzt. Übersetzen ist nötig, damit Geschichten, Anweisungen und Wissen diese Lücken überqueren können. Die Kernfrage lautet, was nicht verloren gehen darf.
Eine Redewendung übersetzen, kein Rezept
Nimm die englische Redewendung Break a leg, die man vor einer Aufführung sagt. Erkenne zuerst, dass sie keine echte Aufforderung zum Verletzen ist. Bestimme dann ihren Zweck: jemandem Glück zu wünschen. Wähle schließlich einen passenden Ausdruck, etwa Toi toi toi im Deutschen, je nach Publikum und Tradition.
Wort für Wort kann weniger treu sein
Eine Wort-für-Wort-Übersetzung wirkt sicher, weil jedes Originalwort vertreten scheint. Trotzdem kann sie eine seltsame Wendung erzeugen, den Ton verändern oder verwirren, wenn der Ausgangstext eine Redewendung enthält. Frage nicht nur Sind alle Wörter da?, sondern auch Würde ein echter Sprecher das so sagen?
In Untertiteln, Spielen und öffentlichen Informationen
Übersetzer arbeiten an Untertiteln, Spieldialogen, Museumsschildern, Beipackzetteln und Websites. Ein Untertitel muss in kurzer Zeit lesbar sein und natürlich klingen; ein Sicherheitshinweis muss die Anweisung genau genug bewahren, um Schaden zu verhindern. Jede Aufgabe balanciert Genauigkeit, Platz, Ton und die Bedürfnisse der Lesenden.
Weiter erkunden
Andere Sprachen
MyLeoNes™ wird geladen…