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Pronomen können Namen ersetzen — Sprache, 4–6

Einige kleine Wörter lassen dich über eine Person oder Sache sprechen, ohne ihren Namen immer wieder zu sagen. So werden Sprechen und Geschichten klarer.

Ein kleines Wort kann für einen Namen stehen

Wenn du schon weißt, von wem oder wovon du sprichst, kannst du ein kleines Wort statt des Namens verwenden. Wörter wie ich, du, er, sie, es und sie können auf eine Person oder Sache zurückweisen. Schau, worauf jedes Wort zeigt.

Warum brauchen wir sie?

Stell dir vor: „Mia nahm Mias Becher, weil Mia Mias Becher wollte.“ Das kann man verstehen, aber es klingt mühsam und ist schwer zu verfolgen. Pronomen helfen, weiter über dieselben Menschen und Dinge zu sprechen, ohne jeden Namen zu wiederholen.

Probiere es mit Mias Becher

Sag zuerst: „Mia hat einen Becher. Mia stellt den Becher auf den Tisch.“ Dann hör auf die Wiederholungen. Sag stattdessen: „Mia hat einen Becher. Sie stellt ihn auf den Tisch.“ „Sie“ meint Mia und „ihn“ meint den Becher.

Wer ist mit „sie“ gemeint?

Wer zuhört, denkt vielleicht, „sie“ meine den Namen des nächsten Mädchens, weil nahe Wörter oft beim Raten helfen. Das Pronomen kann aber auf jemanden zeigen, der vorher genannt wurde. Wenn es unklar ist, frag: „Wer ist sie?“ und sag den Namen noch einmal.

Wo du sie verwendest

Du verwendest Pronomen, wenn du eine Geschichte erzählst, ein Spiel erklärst oder über Menschen zu Hause sprichst. Auch in Büchern, Nachrichten und Bildunterschriften kommen sie vor. Erzähl, was ein Tier getan hat: Sag seinen Namen einmal und dann ein kleines Wort, das darauf zurückweist.

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