Grossbuchstaben haben Aufgaben — Sprache, 7–10 Jahre
Lerne, wann ein Wort einen Grossbuchstaben braucht, besonders am Satzanfang und bei einem Namen.
Der Grossbuchstabe zeigt einen Anfang oder Namen
Der Grossbuchstabe ist ein kleiner Wegweiser für den Leser. Er steht meist am Anfang eines Satzes und bei Eigennamen von Menschen und Orten: Sofia, Lissabon. Im Deutschen werden auch alle Nomen grossgeschrieben.
Warum verwenden wir sie?
Leser müssen erkennen, wo ein Satz beginnt und welche Wörter Namen sind. Früher gab es beim Schreiben nicht immer Abstände, Punkte oder Grossbuchstaben, deshalb war Lesen schwieriger. Grossbuchstaben wurden zu nützlichen Signalen und sind keine Verzierung.
Einen Satz verbessern
Wir beginnen mit: „meine freundin lea wohnt in berlin.“ Zuerst markieren wir den Satzanfang: „Meine“. Dann suchen wir Namen von Menschen und Orten: „Lea“ und „Berlin“. Richtig heisst der Satz: „Meine Freundin Lea wohnt in Berlin.“
Ein Name ist nicht jedes wichtige Wort
Ein häufiger Fehler ist, jedes Wort grosszuschreiben, weil es wichtig wirkt: „Mein Hund Mag Käse.“ Das ist verständlich: Der Hund kann in der Geschichte eine grosse Rolle spielen. Aber Grossbuchstaben zeigen Satzanfänge und Namen, nicht Wichtigkeit.
Namen auf Schildern und Bildschirmen
Grossbuchstaben helfen dir, eine Karte, einen Fahrplan, eine Adresse oder einen Schulhinweis schnell zu lesen. Sie unterscheiden „Paris“, den Ort, von einem gewöhnlichen Wort wie „Park“. Auf einem vollen Schild findest du so den richtigen Namen schneller.
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