MyLeoNes™

Apostrophe bei Auslassungen — Sprache, 7–10 Jahre

Ein Apostroph kann zeigen, dass in einer verkürzten Form Buchstaben fehlen. Wer die ausgelassenen Buchstaben erkennt, kann solche Formen klar lesen und schreiben.

Ein kleines Zeichen für fehlende Buchstaben

Bei einer Kurzform werden zwei Wörter verbunden und Buchstaben ausgelassen. Der Apostroph markiert die Lücke: „do not“ wird zu „don’t“ und „I am“ zu „I’m“. Er zeigt, dass die Kurzform beabsichtigt ist.

Warum Wörter verkürzen?

Beim Sprechen kürzt man bekannte Wörter oft, weil es schneller und natürlicher klingt. In der Schrift musste erkennbar sein, dass ein Laut oder Buchstabe ausgelassen wurde; dafür dient der Apostroph als kleines Signal.

Eine Kurzform bilden

Wir nehmen „she is“. Zuerst schreiben wir beide Wörter: S-H-E I-S. Dann verbinden wir sie und lassen das „i“ aus „is“ weg. An diese Stelle kommt der Apostroph: „she’s“. „She’s ready“ bedeutet „She is ready“.

Nicht jede Endung braucht ihn

Es ist verständlich, bei jedem Plural einen Apostroph zu setzen, etwa „apple’s“ für mehrere Äpfel. Das Zeichen bildet aber nicht allgemein den Plural; „apple’s“ deutet Besitz an. Für den Plural schreibt man „three apples“.

Apostrophe im Alltag

Kurzformen findet man in Textnachrichten, Sprechblasen, Geschichten, Schildern und Liedtiteln. „You’re late“ ist schneller als „You are late“ und bleibt verständlich. Beim Schreiben wählt man die Form, die zur Situation und zu den Lesenden passt.

Weiter erkunden

Andere Sprachen

MyLeoNes™ wird geladen…