Impfungen helfen dem Körper, Keime zu erkennen — Gesundheit, 4–6 Jahre
Eine Impfung lässt die Abwehr des Körpers sicher üben, bevor ein gefährlicher Keim kommt. Deshalb kann eine Ärztin oder ein Arzt eine kleine Spritze geben, während ein Erwachsener dabei hilft.
Was eine Impfung macht
Unser Körper kann lernen, bestimmte Keime zu erkennen, die Menschen krank machen. Eine Impfung zeigt der Körperabwehr einen sicheren Hinweis auf einen solchen Keim. Später kann die Abwehr schneller reagieren, wenn der echte Keim auftaucht.
Warum Menschen Impfungen nutzen
Krankheiten durch Keime schadeten früher vielen Menschen, besonders Babys und älteren Menschen. Impfungen wurden entwickelt, damit sich der Körper vor einer Krankheit vorbereiten kann, statt erst auf die Krankheit zu warten. Wenn viele Menschen geschützt sind, können sich manche Keime auch schlechter verbreiten.
Beim Arztbesuch
Leo hat einen Termin für eine Impfung. Zuerst prüft die Pflegekraft seinen Namen und fragt, wie er sich fühlt. Dann gibt sie ihm eine kurze Spritze in den Oberarm, während sein vertrauter Erwachsener neben ihm bleibt. Der Arm kann danach etwas wehtun, deshalb sagt Leo dem Erwachsenen, wenn ihn etwas beunruhigt.
Die verständliche Sorge
Ein Kind könnte denken, eine Impfung mache krank, weil der Körper etwas bekommt, das mit einem Keim zu tun hat. Das ist eine verständliche Vermutung, besonders bei einer kleinen Spritze. Eine Impfung soll aber sicher üben lassen und nicht die ganze Krankheit auslösen. Ein Erwachsener oder eine medizinische Fachperson kann erklären, was geschieht.
Wo das hilft
Impfungen können Menschen in Kindergarten, Schule, zu Hause und in der Gemeinschaft vor bestimmten Krankheiten schützen. Sie verhindern nicht jede Krankheit und ersetzen keine andere Fürsorge, etwa einem Erwachsenen zu sagen, dass man sich krank fühlt. Eine Ärztin oder ein Arzt weiss, welche Impfung wann passt.
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