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Über vergangene Ereignisse sprechen — Fremdsprachen, 11–13 Jahre

Ein Satz in der Vergangenheit ordnet ein Ereignis vor der Gegenwart ein. Zeitwörter und Verbformen bauen diese Zeitlinie gemeinsam auf.

Sprache kann ein Ereignis vor jetzt einordnen

Wenn du erzählst, was gestern geschah, führst du die zuhörende Person in eine Zeit vor der Gegenwart. Sprachen nutzen dafür veränderte Verben, Hilfsverben, Zeitwörter oder eine Mischung. Im Englischen beschreibt I walk eine Gewohnheit oder Gegenwart, I walked ein früheres Ereignis.

Warum eine Zeitlinie Signale braucht

Ohne ein Zeitsignal weiß die zuhörende Person vielleicht nicht, ob etwas jetzt geschieht, früher geschah oder regelmäßig passiert. Menschen mussten schon immer Erinnerungen, Warnungen und Pläne teilen, deshalb entwickelten Sprachen Mittel zur zeitlichen Einordnung. Das genaue Muster ist verschieden, das Kommunikationsproblem gleich.

Beispiel: yesterday

Baue den englischen Satz aus der Gegenwart auf: I visit the museum. Schritt 1: Ergänze den Zeit-Hinweis yesterday. Schritt 2: Ändere visit in die Vergangenheitsform visited. Schritt 3: Lies das Ergebnis: Yesterday, I visited the museum. Zeitwort und Verb zeigen beide ein früheres Ereignis.

Die verständliche Falle

Ein häufiger Fehler ist, yesterday zu ergänzen, das Verb aber in der Gegenwart zu lassen: Yesterday, I visit the museum. Das ist verständlich, weil yesterday bereits eine Zeitangabe liefert. Viele Sprachen erwarten jedoch, dass auch das Verb die Zeit zeigt, und unregelmäßige Verben haben oft eine nicht erratbare Form.

Außerhalb der Schule

Vergangenheitsformen brauchst du, um einem Freund zu erzählen, was geschah, ein Video zu beschreiben, über eine Reise zu schreiben oder einen Fehler zu erklären. Eine klare Zeitlinie verhindert, dass ein Ereignis von gestern mit einer Gewohnheit verwechselt wird. Wörter wie yesterday, last week und then helfen dem Verb, ersetzen es aber nicht immer.

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