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Dinge genau vergleichen — Fremdsprachen, 11–13 Jahre

Vergleiche sagen nicht nur, dass etwas größer oder besser ist. Sie zeigen, wie groß ein Unterschied ist, und helfen bei einer klaren und fairen Einschätzung.

Vergleiche haben eine Skala

Ein Vergleich ordnet zwei oder mehr Dinge auf derselben Skala ein. Der Komparativ beschreibt einen Unterschied, der Superlativ wählt das äußerste Mitglied einer Gruppe; Wörter wie viel oder etwas zeigen die Größe des Abstands.

Warum vergleichen?

Oft muss man auswählen, ordnen oder erklären, nicht bloß etwas benennen. Ein Vergleich löst das, indem er einen gemeinsamen Maßstab gibt, etwa eine andere Läuferin, einen früheren Preis oder das ganze Team.

Schritt für Schritt: zwei Zeiten vergleichen

Lina läuft 100 Meter in 16 Sekunden, Noor in 18. Zuerst vergleichen wir die Zahlen: 16 ist kleiner als 18, also ist Lina schneller. Der Unterschied ist 18 minus 16, also 2 Sekunden; man sagt, Lina sei zwei Sekunden schneller, nicht ihre Zeit sei zwei Sekunden größer.

Mehr ist nicht immer besser

Man könnte denken, die größere Zahl bezeichne immer das bessere Ergebnis. Das ist verständlich, weil größer oft positiv klingt; bei einem Rennen gewinnt aber die kürzere Zeit, und bei Punkten hängt es davon ab, was gemessen wird.

Auswählen und erklären

Vergleiche brauchst du bei Routen, Preisen, Wetter oder zwei Büchern. Wenn du sagst, eine Strecke sei kürzer oder ein Buch überraschender, begründest du deine Wahl, statt die andere Person raten zu lassen.

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