Verbmuster und Ergänzungen — Fremdsprachen, 14–17 Jahre
Ein Verb bezeichnet nicht nur eine Handlung oder einen Zustand; es bestimmt auch, was danach stehen kann. Verschiedene Sprachen wählen für dieselbe Grundidee ein Nomen, einen Infinitiv, einen Nebensatz oder eine Präposition.
Verben öffnen verschiedene Türen
Ein Verb verlangt, erlaubt oder verbietet oft eine bestimmte Art von Ausdruck nach sich. Im Englischen heißt es „want to leave“, aber „enjoy leaving“ und „suggest going“, normalerweise nicht „suggest to go“. Das Verbmuster gehört zum Wortwissen.
Warum das Verb nicht genügt
Diese Idee löst ein häufiges Kommunikationsproblem: Ein Satz kann das richtige Verb enthalten und trotzdem falsch klingen oder etwas anderes bedeuten. Sprecher lernen solche Muster, weil jede Sprache eigene Verbindungen zwischen Ereignissen, Personen und Gedanken festgelegt hat. Ein Wörterbuch erklärt nicht immer die Konstruktion.
Die nächste Form wählen
Baue den englischen Satz Schritt für Schritt. Wähle zuerst das Verb: „She suggested“. Frage dann, was nach „suggest“ folgt: ein Nomen oder eine -ing-Form? Ergänze die Idee: „She suggested a walk“ oder „She suggested going by train“. Hier steht vor „going“ kein „to“.
Ein nützliches Muster kopieren
Ein verständlicher Fehler ist, nach jedem englischen Verb „to + Verb“ zu verwenden, weil „to“ oft eine Handlung einleitet: „I want to go“. Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Ausweitung eines erfolgreichen Musters. Englische Verben verlangen aber unterschiedliche Fortsetzungen.
Präzise klingen
Verbverbindungen sind in E-Mails, Bewerbungen, Gesprächen und Untertiteln wichtig, weil eine kleine Konstruktion natürlich oder unbeholfen wirken kann. Sie helfen besonders beim Ratschlaggeben, beim Berichten eines Plans oder beim Beschreiben einer Reaktion. Ein echtes Beispiel ist oft nützlicher als eine Einzelübersetzung.
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