Der erste Konditionalsatz: echte Möglichkeiten in der Zukunft — 7–10
Lerne, eine mögliche Bedingung mit ihrem wahrscheinlichen Ergebnis zu verbinden. So kannst du Pläne, Warnungen und Versprechen für die Zukunft ausdrücken.
Wenn das passiert, kann das geschehen
Der erste Konditionalsatz verbindet ein mögliches Ereignis in der Zukunft mit seinem wahrscheinlichen Ergebnis. Typisch ist if mit dem Präsens und danach will für das Ergebnis: „If it rains, we will stay inside.“ Die Bedingung ist nicht sicher, aber das Ergebnis hängt von ihr ab.
Eine Sprache für Entscheidungen in der Zukunft
Oft musst du handeln, bevor du genau weißt, was passieren wird: einen Regenschirm mitnehmen, ein Handy laden oder eine Jacke einpacken. Der erste Konditionalsatz verbindet eine Warnung oder Möglichkeit klar mit einer Handlung. Die Bedingung bleibt offen und wird nicht als sicher dargestellt.
Für Regen planen
Das Wetter kann sich ändern, also baust du den Satz in zwei Teilen. Zuerst nennst du die Bedingung: „If it rains.“ Nach if steht das Präsens, obwohl es um die Zukunft geht. Danach kommt das Ergebnis mit will: „If it rains, we will play indoors.“ Zusammen ergibt das einen Plan.
Setze will nicht nach if
Es klingt logisch, „If it will rain“ zu sagen, weil der Regen in der Zukunft liegt. Im Englischen steht die Zukunftsform normalerweise nur im Ergebnisteil, nicht nach if: „If it rains, we will stay home.“ Das Präsens bedeutet dort nicht, dass es gerade regnet; es zeigt die Bedingung.
Wetter, Sicherheit und Versprechen
Du kannst dieses Muster für einen echten Plan verwenden: „If you finish your work, we will play a game.“ Es kommt auch in Warnungen vor: „If you touch the pan, you will burn your hand.“ Das Ergebnis sollte eine wirklich mögliche Folge sein, keine erfundene Regel für alles.
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