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Rampen machen das Heben leichter — Ingenieurwesen, 4–6 Jahre

Eine Rampe lässt einen Gegenstand allmählich nach oben gehen, statt gerade hoch. Der Weg ist länger, aber man muss meistens jeweils weniger stark drücken.

Eine Rampe macht aus Hochheben Vorwärtsbewegen

Eine Rampe ist eine schräge Fläche zwischen einem niedrigen und einem hohen Ort. Statt eine Kiste gerade hochzuheben, schiebt oder zieht man sie die Schräge hinauf. Die Kiste legt einen längeren Weg zurück, aber der Anstieg verteilt sich.

Warum baut man eine Rampe?

Menschen mussten schwere Steine, Wagen und Rollstühle zwischen verschiedenen Höhen bewegen. Gerade nach oben zu heben braucht auf einmal viel Kraft. Eine Rampe löst das Problem, indem sie den Anstieg über einen längeren Weg verteilt, auf dem eine Person oder Maschine schieben kann.

Eine Kiste eine Rampe hinaufschieben

Eine Kiste steht auf dem Boden und soll zu einem 1 Meter hohen Regal. Heb sie zuerst gerade hoch: Sie steigt 1 Meter auf einmal. Leg dann ein 4 Meter langes Brett vom Boden zum Regal und schieb die Kiste hinauf; sie steigt weiterhin 1 Meter, aber die Anstrengung verteilt sich auf 4 Meter.

Eine längere Rampe ist kein kürzerer Weg

Es ist verständlich zu denken, eine Rampe erspare die Arbeit, weil Schieben leichter wirkt. Das stimmt nicht: Der Gegenstand erreicht dieselbe Höhe und legt einen längeren Weg zurück. Eine steile Rampe fühlt sich eher wie Heben an, eine flache braucht mehr Platz.

Rampen zum Bewegen von Dingen

Rampen gibt es an Türen, Laderampen, Skateparks und Hauseingängen. Sie lassen Räder, Wagen und Rollstühle eine Stufe überwinden oder einen höheren Ort erreichen. Eine Rampe muss stabil und nicht zu steil sein, damit sie sicher und leicht zu benutzen ist.

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