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Wie ein einfacher Wasserfilter funktioniert — Ingenieurwesen, 7–10 Jahre

Verschiedene Schichten können unterschiedliche Schmutzarten auffangen, aber klareres Wasser ist nicht automatisch trinkbar.

Idee

In einem einfachen Filter fließt Wasser durch Materialien, zwischen deren Körnern Zwischenräume liegen. Kies hält größere Stücke zurück, Sand kleinere Teilchen und Stoff einige Reste; deshalb kann das Wasser beim Herauslaufen sauberer aussehen.

Warum das wichtig ist

Man braucht Möglichkeiten, sichtbaren Schmutz aus Wasser zu entfernen, besonders wenn es zum Waschen oder für ein Experiment gebraucht wird. Schmutz kann aber unterschiedlich groß sein; eine Schicht hält daher nicht alles zurück, während mehrere Schichten verschiedene Teilchen auffangen.

Durchgearbeitetes Beispiel

Schneide den Boden einer sauberen Plastikflasche ab und drehe sie um. Bedecke den Flaschenhals mit Stoff und fülle eine Schicht feinen Sand, eine Schicht Kies und noch ein Stück Stoff hinein. Gieße schlammiges Wasser langsam hindurch und vergleiche das erste und letzte Wasser im klaren Glas; im letzten können weniger sichtbare Teilchen sein.

Ein häufiger Fehler

Klares Wasser kann sauber genug zum Trinken aussehen, daher ist es verständlich, den Augen zu vertrauen. Keime und gelöste Chemikalien können jedoch unsichtbar durch einen einfachen Filter gelangen; Experimentierwasser darf nicht probiert oder ohne geeignete Behandlung als sicher bezeichnet werden.

Wo es vorkommt

Wasseraufbereitungsanlagen verwenden mehrere Stufen, um Teilchen, Keime und manche Chemikalien zu entfernen; jede Stufe ist für ein bestimmtes Problem gedacht. Campingfilter können Bachwasser verbessern, aber ihre Anleitung muss beachtet werden, und manchmal ist zusätzliches Abkochen oder eine andere zugelassene Behandlung nötig.

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