Angebot und Nachfrage — Wirtschaft, 11–13 Jahre
Wie die angebotene und nachgefragte Menge dabei hilft, einen Marktpreis zu bilden. Wirtschaft, 11–13 Jahre.
Der Treffpunkt
Auf einem Markt treffen Menschen, die kaufen wollen, auf Menschen, die verkaufen wollen. Die Nachfrage zeigt, wie viel Käufer zu verschiedenen Preisen möchten; das Angebot zeigt, wie viel Verkäufer anbieten. Ihr Zusammentreffen hilft, einen Preis zu bilden, zu dem Handel möglich ist.
Warum beide Seiten betrachten?
Einen Preis versteht man nicht, wenn man nur Käufer oder nur Verkäufer betrachtet. Wollen viele Menschen wenige Konzertkarten, bieten Käufer vielleicht mehr. Bleiben viele Karten übrig, können Verkäufer den Preis senken. Angebot und Nachfrage zeigen den Druck von beiden Seiten.
Ein Obststand
Ein Stand hat 10 Becher Erdbeeren für je 2 €, und 10 Kunden möchten einen Becher: Alle können kaufen. An einem heißen Tag wollen 20 Kunden einen Becher, aber der Stand hat weiterhin nur 10. Der Verkäufer kann den Preis auf 3 € erhöhen, und einige Kunden kaufen vielleicht nicht. Nachfrage und begrenztes Angebot treffen sich wieder.
Der Preis wird nicht von nur einer Seite bestimmt
Man könnte denken, dass Verkäufer den Preis immer bestimmen, weil er auf dem Schild steht. Doch wer zu viel verlangt, verkauft vielleicht nichts, und wer zu wenig bietet, findet vielleicht keinen Verkäufer. Der endgültige Preis wird davon geprägt, was beide Seiten können und wollen.
Märkte im Alltag
Das sieht man, wenn eine beliebte Spielekonsole erscheint: Viele wollen eine, aber die Geschäfte haben wenige. Der Preis kann steigen oder die Ware kann ausverkauft sein. Später produzieren Fabriken mehr und die Begeisterung nimmt ab; das Angebot wächst, die Nachfrage sinkt und der Preis beruhigt sich oft. Das Muster hilft, sagt aber nicht jeden Preis genau voraus.
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