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Ausleihen und zurückgeben — Wirtschaft, 4–6 Jahre

Ausleihen bedeutet, etwas oder Geld jetzt zu nutzen und später zurückzugeben. Das kann helfen, wenn der Bedarf vor der Rückgabe kommt, aber es entsteht ein Versprechen, an das man denken muss.

Ein Versprechen für später

Wenn du etwas ausleihst, gehört es weiterhin jemand anderem, auch während du es benutzt. Du versprichst, später genau diese Sache oder den vereinbarten Geldbetrag zurückzugeben. Ausleihen ist nicht dasselbe wie Bekommen: Es bringt Verantwortung mit sich.

Warum Menschen sich etwas ausleihen

Manchmal braucht man etwas Nützliches, bevor man es bezahlen kann oder bevor der Besitzer es wieder braucht. Menschen lösen dieses Zeitproblem mit dem Versprechen, Dinge zurückzugeben – von der Leiter eines Nachbarn bis zum Geld einer Bank. Das Versprechen funktioniert nur, wenn beide Seiten es verstehen.

Ein Buch ausleihen

Lina möchte ein Buch lesen, aber das Buch aus der Bibliothek gehört der Bibliothek. Zuerst fragt sie, ob sie es sieben Tage ausleihen darf. Dann schreibt sie den Rückgabetag auf und hält das Buch trocken und sicher. Am siebten Tag bringt sie es zurück, damit jemand anderes es lesen kann.

Ausgeliehen heißt nicht mein

Ein häufiger Fehler ist, ein ausgeliehenes Spielzeug oder Buch so zu behandeln, als dürfe man es behalten oder kaputt machen. Das ist verständlich, weil man es in der Hand hat und wie eigene Dinge genießt. Der wichtige Unterschied ist das Versprechen: Der Besitzer wartet noch darauf.

Ausleihen im Alltag

Bibliotheken, Spielzeugtausch und das Ausleihen bei Nachbarn ermöglichen mehr Menschen die Nutzung, statt jedes Mal etwas zu kaufen. Erwachsene können auch Geld für ein Haus oder einen großen Kauf ausleihen und es nach und nach zurückzahlen. In jedem Fall sind die Rückgaberegeln wichtig.

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