Produktivität — Wirtschaft, 7–10 Jahre
Wie viel mit einer bestimmten Menge an Zeit und Ressourcen hergestellt werden kann. Wirtschaft, 7–10 Jahre.
Mit dem Vorhandenen mehr herstellen
Produktivität vergleicht die hergestellte Menge mit der dafür nötigen Zeit, den Werkzeugen oder dem Material. Man ist produktiver, wenn man in derselben Zeit mehr oder mit weniger Ressourcen gleich viel herstellen kann. Es geht um Ergebnis und Aufwand, nicht einfach darum, schneller zu arbeiten.
Warum Produktivität wichtig ist
Zeit, Materialien und Werkzeuge sind begrenzt, deshalb sucht man nach guten Arbeitsweisen. Eine bessere Ausbildung, ein nützliches Werkzeug oder eine klarere Methode können die Herstellung steigern, ohne gleich viel zusätzliche Arbeit zu brauchen. Das kann Bedürfnisse erfüllen, Abfall verringern oder Zeit für anderes lassen, löst aber nicht jedes Problem.
Kartons packen
Am Montag packt Leo in 2 Stunden 12 Kartons. Seine Produktivität beträgt 12 ÷ 2 = 6 Kartons pro Stunde. Am Dienstag richtet er zuerst den Tisch her und packt in denselben 2 Stunden 18 Kartons. Seine Produktivität beträgt 18 ÷ 2 = 9 Kartons pro Stunde, also 3 mehr pro Stunde.
Mehr ist nicht immer besser
Man könnte denken, dass die Person mit den meisten Dingen immer am produktivsten ist. Das wirkt logisch, wenn man nur die Stückzahl zählt. Beschädigte Kartons, verschwendetes Material oder unsichere Arbeit können das Ergebnis aber verschlechtern. Gute Produktivität berücksichtigt den Aufwand und ob das Ergebnis brauchbar ist.
Bessere Werkzeuge und Methoden
Produktivität gibt es in der Küche, auf einem Bauernhof, in einer Werkstatt und im Krankenhaus. Ein scharfes Messer, ein gut geordnetes Regal oder eine Maschine können Zeit sparen; Ausbildung kann Fehler vermeiden. Trotzdem muss man prüfen, ob die Änderung sicher, bezahlbar und nützlich ist, denn mehr herzustellen ist nicht das einzige Ziel.
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