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Wie Plattentektonik funktioniert — Geowissenschaften, 14–17 Jahre

Die äußere Hülle der Erde ist in bewegliche Platten geteilt. Ihre langsame Bewegung bildet Gebirge, öffnet Ozeane und verursacht viele Erdbeben und Vulkane.

Die bewegliche Haut der Erde

Die feste Außenschicht der Erde ist in riesige Stücke geteilt, die tektonische Platten heißen. Sie liegen auf heißerem, weicherem Gestein und bewegen sich nur wenige Zentimeter pro Jahr. An ihren Grenzen driften sie auseinander, stoßen zusammen oder gleiten aneinander vorbei.

Warum diese Idee nötig war

Die Kontinente schienen zusammenzupassen, und an heute weit entfernten Küsten fand man gleiche Fossilien und Gesteine. Frühere Erklärungen zeigten nicht, wie Kontinente wandern konnten. Die Plattentektonik löste das Problem: Kontinente sind Teile beweglicher Platten, die vor allem durch Erdinnerenwärme angetrieben werden.

Eine Plattengrenze lesen

Stell dir eine ozeanische Platte vor, die auf eine kontinentale trifft. Die dichtere ozeanische Platte biegt sich und taucht unter den Kontinent: Das heißt Subduktion. Wasser und Wärme helfen, Gestein zu schmelzen; Magma steigt auf und bildet Vulkane, während die blockierte Grenze starke Erdbeben auslösen kann.

Die Karte ist nicht die Bewegung

Ein häufiger Fehler ist die Vorstellung, Kontinente glitten wie Boote über feste Meeresböden. Das wirkt verständlich, weil Karten die Kontinente getrennt zeigen. Tatsächlich gehört die ozeanische Kruste ebenfalls zur beweglichen Platte: An manchen Grenzen entsteht sie, an anderen sinkt sie ab.

Warum das wichtig ist

Wissenschaftler nutzen Plattenkarten, um abzuschätzen, wo Erdbeben, Vulkane und Tsunamis wahrscheinlicher sind; den genauen Tag können sie nicht vorhersagen. Ingenieure berücksichtigen dies bei Gebäuden und Straßen. Die Idee erklärt auch, warum Gebirge und Tiefseegräben an bestimmten Orten liegen.

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