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Wie Erdbeben Energie freisetzen — Geowissenschaften, 14–17 Jahre

An einer blockierten Verwerfung kann sich Spannung aufbauen. Wenn die Gesteine plötzlich rutschen, breitet sich Energie als seismische Wellen durch die Erde aus.

Ein plötzliches Rutschen

Ein Erdbeben entsteht, wenn sich gespeicherte Verformung in Gestein plötzlich löst. Meist geschieht das an einer Verwerfung, einer Bruchfläche, an der Gesteinsblöcke sich bewegen können. Der Bruch beginnt im Herd; der Punkt direkt darüber heißt Epizentrum.

Warum Wellen gemessen werden

Erdbeben mussten verglichen werden, ohne sich nur darauf zu stützen, wie erschreckend sie sich anfühlten. Seismische Wellen tragen messbare Energie und bewegen sich mit bekannten Geschwindigkeiten. Ankunftszeiten und Ausschläge helfen, die Quelle und Stärke zu bestimmen und das verborgene Erdinnere zu erforschen.

Ein Epizentrum finden

Eine Station zeichnet eine P-Welle um 12:00:00 und eine S-Welle um 12:00:10 auf. Angenommen, diese zehn Sekunden entsprechen auf der Laufzeitkurve 80 km. Zeichne um die Station einen Kreis mit 80 km Radius. Wiederhole das bei zwei weiteren Stationen; ihr Schnittpunkt ist das Epizentrum.

Magnitude ist nicht das Erleben

Man sagt leicht, ein Erdbeben habe überall dieselbe „Größe“ gehabt. Dabei verwechselt man Magnitude und Intensität. Die Magnitude beschreibt die an der Quelle freigesetzte Energie; die Intensität beschreibt Erschütterung und Schäden an einem Ort, die von Entfernung, Boden und Gebäuden abhängen.

Risiken verringern

Die Erdbebenforschung beeinflusst Bauvorschriften, Brückenbau und Notfallpläne. Flexible Bauwerke, befestigte Möbel und freie Fluchtwege können Schäden mindern, doch keine Vorhersage garantiert Zeitpunkt und Ort des nächsten Bebens. Überwachung kann manchmal einige Sekunden Warnzeit liefern.

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