Die Sonne erwärmt die Erde — Geowissenschaften, 4–6 Jahre
Die Sonne schickt Licht und Wärme durch den Weltraum und macht die Erdoberfläche in der Sonne wärmer als im Schatten.
Licht kann Wärme bringen
Die Sonne ist ein sehr weit entfernter Stern, doch ihr Licht und ihre Wärme erreichen die Erde. Sonnenlicht erwärmt Dinge, auf die es scheint, zum Beispiel deine Haut, einen Stein oder einen dunklen Weg. Im Schatten ist es kühler, weil dort weniger direktes Sonnenlicht ankommt.
Warum die Sonnenseite suchen?
Menschen bemerkten, dass eine Bank, eine Wand oder eine Decke in der Sonne warm und unter einer Bedeckung kühler werden kann. Die Wärme der Sonne erklärt, warum sich Tiere sonnen, Pflanzen Licht brauchen und wir an heissen Tagen Schatten suchen. Sie hilft auch, die Haut zu schützen und Häuser angenehm zu halten.
Sonne oder Schatten?
Lege zwei gleiche Steine nach draussen: einen in die Sonne und einen unter einen Stuhl. Lass sie 30 Minuten liegen. Fühle vorsichtig oder vergleiche sie mit einem Thermometer: Der sonnige Stein ist meistens wärmer. Die Schritte sind einfach: gleiche Steine, gleiche Startzeit, unterschiedlich viel Sonnenlicht und danach vergleichen.
Die Sonne ist keine Lampe über uns
Es ist verständlich, sich die Sonne als kleine Lampe vorzustellen, weil sie wie ein heller Kreis am Himmel aussieht. In Wirklichkeit ist die Sonne ein Stern, viel grösser als die Erde und sehr weit entfernt; nur deshalb sieht sie klein aus. Ihr Licht reist durch den Weltraum und erwärmt unseren Planeten.
Wärme im Alltag
Menschen nutzen Sonnenlicht, um Kleidung zu trocknen, Räume zu wärmen und mit manchen Solaranlagen Wasser zu erhitzen. Gärtnerinnen und Gärtner achten darauf, welche Orte genug Licht für Pflanzen bekommen, während Menschen Hüte, Sonnencreme oder Schatten nutzen, um zu viel Sonne zu vermeiden. Solarpaneele verwenden Sonnenlicht auch zur Stromerzeugung, brauchen dafür aber besondere Geräte.
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