Nützliche Rohstoffe der Erde — Geowissenschaften, 4–6 Jahre
Viele Dinge, die wir nutzen, kommen aus der Erde, und manche entstehen nur sehr langsam neu.
Die Erde liefert Materialien und Energie
Die Erde liefert uns Materialien wie Holz, Metalle, Stein und Ton sowie Wasser und Energie von der Sonne. Manche Vorräte können recht schnell nachwachsen oder zurückkehren, andere entstehen so langsam, dass ein Menschenleben nicht reicht. Wer einen Rohstoff nutzt, sollte wissen, woher er kommt und ob er ersetzt werden kann.
Warum darüber nachdenken, woher Dinge kommen?
Ein Spielzeug, ein Glas und ein Bleistift wirken im Laden fertig, deshalb vergisst man leicht ihren Anfang. Zuvor wurden Materialien aus Wäldern, Wasser, Feldern oder Gestein gewonnen und Energie für Herstellung und Transport verwendet. Wer daran denkt, verschwendet weniger und geht mit begrenzten Vorräten sorgfältiger um.
Der Weg einer Aluminiumdose
Zuerst wird eine Dose aus Aluminium hergestellt, das aus Gestein gewonnen wurde. Danach formt eine Fabrik die Dose, und ein Geschäft verkauft sie. Wenn das Getränk leer ist, kommt die Dose in den richtigen Recyclingbehälter. Das Metall kann zu neuen Gegenständen werden, sodass weniger neues Gestein gebraucht wird, obwohl Recycling ebenfalls Energie benötigt.
„Recycling macht Rohstoffe unendlich“
Der Irrtum ist verständlich, weil Recycling dasselbe Material wieder nützlich macht. Doch Sammeln, Reinigen und Umformen brauchen Energie, und bei jedem Durchgang geht etwas verloren. Recycling hilft, weniger neue Rohstoffe zu nutzen, macht einen begrenzten Vorrat aber nicht unendlich; weniger zu verbrauchen ist ebenfalls wichtig.
Bedachte Entscheidungen schützen Vorräte
Zu Hause oder in der Schule kannst du eine Flasche wiederverwenden, den Wasserhahn zudrehen und Papier oder Metall in den richtigen Recyclingbehälter legen. Das löst nicht jedes Umweltproblem, senkt aber den Bedarf an neuen Materialien und spart etwas Energie. Solche Entscheidungen wirken besser, wenn viele Menschen mitmachen und passende Systeme vorhanden sind.
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