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Die Schichten der Erde — Geowissenschaften, 7–10 Jahre

Die Erde ist innen keine durchgehend feste Kugel. Sie hat Schichten mit unterschiedlichen Stoffen, Temperaturen und Aufgaben.

Was ist im Inneren der Erde?

Die Erde besteht aus Schichten, ein bisschen wie ein gekochtes Ei. In der dünnen Kruste leben wir, darunter liegt der heiße Mantel und in der Mitte der sehr heiße Kern. Bis dorthin können wir nicht bohren, deshalb untersuchen Forschende Gesteine, Vulkane und Erdbebenwellen.

Warum sind die Schichten wichtig?

Früher konnte man sich die Erde als einfachen Klumpen vorstellen, doch das erklärte keine Vulkane, heißen Quellen oder Erdbebenwellen. Das Schichtenmodell erklärt, warum die Oberfläche fest ist, während das Innere viel heißer ist und sich langsam bewegen kann.

Ein Modell zum Zählen

Stell dir ein halbiertes gekochtes Ei vor. Schritt 1: Die Schale steht für die Erdkruste. Schritt 2: Das Eiweiß steht für den Mantel. Schritt 3: Das Eigelb steht für den Kern. Das Modell hat nicht die echten Größen oder Temperaturen, hilft aber, die äußere und die tieferen Schichten zu behalten.

Der leicht entstehende Irrtum

Ein häufiger Irrtum ist, die Kruste als dicke Schicht zu zeichnen, weil Karten und Schulmodelle sie groß erscheinen lassen. In Wirklichkeit ist die Kruste im Vergleich zur ganzen Erde sehr dünn. Sie bleibt wichtig: Auf dieser festen Oberfläche liegen Land, Ozeane und Leben.

Wobei das hilft

Diese Vorstellung hilft Geologinnen und Geologen, Erdbebenwellen zu deuten und zu verstehen, woher geschmolzenes Gestein in Vulkanen kommt. Sie hilft auch Ingenieurinnen und Ingenieuren, den Boden unter einem Gebäude einzuschätzen. Die Schichten zeigen nicht jedes Detail, aber ein nützliches Gesamtbild.

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