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Gegenstände als Requisiten — Theater, 4–6 Jahre

Einem gewöhnlichen Gegenstand eine Spielrolle geben, damit das Publikum die Welt der Geschichte sehen kann.

Was eine Requisite tut

Eine Requisite ist ein Gegenstand, der in einer erfundenen Szene verwendet wird. Ein Schal kann ein Fluss, ein Löffel ein Zauberstab oder eine Schachtel ein Haus werden. Wirklich verändert sich der Gegenstand nicht; die Spielenden zeigen klar seine neue Aufgabe.

Warum einen Gegenstand benutzen?

Eine Geschichte braucht vielleicht eine Tür, eine Krone oder ein Boot, aber eine echte Bühne kann nicht alles enthalten. Menschen haben schon immer Dinge aus ihrer Umgebung, Stoffe und einfache selbst gemachte Sachen zum Erzählen genutzt. Eine klare Requisite zeigt Wichtiges, ohne die ganze Welt aufzubauen.

Beispiel: ein blauer Schal

Zuerst legst du einen blauen Schal auf den Boden und sagst dem Publikum: „Das ist ein Fluss.“ Dann stellst du dich auf eine Seite und zeigst zur anderen. Steige vorsichtig über den Schal, als wäre das Wasser breit. Zum Schluss hebst du ihn hoch und lässt ihn schwingen, sodass der Fluss sich zu bewegen scheint.

Die Requisitenfalle

Ein häufiger Fehler ist, die Spielrolle eines Gegenstands zu wechseln, ohne es zu zeigen, weil die spielende Person den Plan schon kennt. Das ist verständlich: Im eigenen Kopf ist die Bedeutung offensichtlich. Das Publikum braucht ein Wort, eine Geste oder eine wiederholte Nutzung, um die neue Bedeutung zu verstehen.

Wo Requisiten nützlich sind

Requisiten sind bei einem Puppenspiel, einem Fantasiecafé oder einer Geschichte mit Schachteln und Decken nützlich. Eine Tasse kann zuerst eine Tasse und danach ein Schatzgefäß sein, wenn der Wechsel klar gezeigt wird. Auch außerhalb des Theaters nutzt man Modelle und Gegenstände, um Orte, Berufe und Maschinen zu erklären.

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