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Pantomime zeigt eine Handlung ohne Worte — Theater, 4–6 Jahre

Bei der Pantomime zeigt der Körper eine Handlung oder etwas Unsichtbares. Das Publikum nutzt Hinweise wie Form, Tempo und Reaktion, um zu verstehen, was passiert.

Zeigen, nicht sagen

Pantomime ist eine Form des Theaters, bei der eine Handlung oder Idee ohne Sprechen gezeigt wird. Der Körper lässt Unsichtbares sichtbar wirken: Hände können eine Tasse halten, eine Wand schieben oder an einem schweren Seil ziehen. Das Publikum beobachtet und verbindet die Hinweise.

Warum Pantomime verwenden?

Manchmal kann eine Figur nicht sprechen, das Publikum ist weit weg oder eine Geschichte braucht einen stillen Moment. Pantomime macht die Handlung durch Körperform und Tempo verständlich. Menschen verwenden Gesten und lautloses Spiel schon sehr lange, auch wenn sie keine gemeinsame Sprache hatten oder nichts hören konnten.

Einen Apfel pantomimisch pflücken

Zuerst schaust du zu einem hohen Ast hinauf. Dann streckst du Arm und Finger nach einem roten Apfel aus. Stell dich auf die Zehenspitzen, schließe die Hand darum und zieh vorsichtig. Danach führst du den unsichtbaren Apfel zur Nase, riechst daran und beißt hinein. Jeder Schritt zeigt, was man nicht sehen kann.

Unsichtbare Dinge brauchen eine Form

Eine spielende Person kann die Hände ungenau bewegen und hoffen, dass das Publikum den Gegenstand errät. Das ist nachvollziehbar, weil sie den vorgestellten Gegenstand im eigenen Kopf deutlich sieht. Das Publikum sieht dieses Bild nicht; deshalb müssen die Hände Größe, Ort und Gewicht gleichbleibend zeigen.

Pantomime im Alltag

Menschen benutzen Pantomime, wenn Sprechen schwierig oder unmöglich ist, etwa um auf ein Getränk zu zeigen, das Gewicht einer Kiste zu zeigen oder eine Spielregel darzustellen. Auch Verkehrsschilder und Sicherheitsvorführungen nutzen klare Bilder und Gesten. Solche Beispiele funktionieren nur, wenn die Handlung leicht zu erkennen ist.

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