Kostüme helfen, eine Rolle vorzustellen — Theater, 4–6 Jahre
Ein Kostüm gibt Hinweise darauf, wer eine Figur sein könnte. Es muss nicht aufwendig oder genau sein: Ein einziges passendes Stück kann die Idee anstoßen.
Ein Kostüm gibt Hinweise
Ein Kostüm hilft dabei, eine Figur vorzustellen, zum Beispiel eine Krone für eine Königin oder eine Schürze für einen Koch. Es verwandelt niemanden wirklich in diese Figur: Es gibt dem Publikum einen Hinweis und hilft der spielenden Person in ihrer Rolle.
Warum ein Kostüm benutzen?
Das Problem ist, dass das Publikum die ganze Idee der spielenden Person nicht sofort erkennen kann. Ein sichtbarer Hinweis macht die Rolle leichter verständlich, besonders bei wenigen Worten oder wenig Zeit. Früher trug man im Theater oft besondere Kleidung, damit ein großes Publikum Figuren auch von Weitem unterscheiden konnte.
Ein Schal, drei Hinweise
Zuerst wählst du einen blauen Schal. Dann entscheidest du, dass er zu einem Seemann gehört, und trägst ihn um den Hals. Danach grüßt du das Publikum, zeigst zum Meer und gehst, als würde starker Wind wehen. Der Schal ist klein, aber Farbe, Entscheidung und Spielhandlung passen zusammen.
Das Kostüm ist nicht die ganze Figur
Ein Kind könnte denken, dass ein Hut genügt, damit das Publikum alles versteht. Das ist nachvollziehbar, denn Kleidung gibt im Alltag starke Hinweise. Trotzdem braucht die spielende Person noch Handlungen, Worte oder eine deutliche Haltung, weil derselbe Hut zu vielen verschiedenen Figuren passen kann.
Kostüme außerhalb des Theaters
Kostüme gibt es bei Feiern, Umzügen und Geschichten, wenn andere eine Idee schnell erkennen sollen. Auch eine Uniform kann einen Beruf oder eine Gruppe zeigen, etwa die Schutzkleidung einer Feuerwehrperson. In beiden Fällen geben Kleidungsstücke Informationen, erzählen aber nicht alles über die Person, die sie trägt.
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