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Platz für Bewegung lassen — Design, 4–6 Jahre

Ein bewegliches Teil braucht Platz um sich herum, nicht nur einen Platz, an den es passt. Design, 4–6 Jahre.

Platz zum Bewegen

Manche Teile eines Gegenstands bewegen sich: Eine Tür schwingt, eine Schublade gleitet und ein Rad dreht sich. Sie brauchen freien Platz, sonst stoßen sie an und bleiben stehen. Ein gutes Design lässt Raum für die Bewegung.

Warum braucht man Platz?

Ein Teil kann im Stillstand passen und sich trotzdem nicht bewegen können. Designer merkten, dass Türen, Deckel und Räder etwas zusätzlichen Platz zum Öffnen oder Drehen brauchen. So vermeidet man Reiben, eingeklemmte Finger und Festklemmen.

Eine Schublade, die aufgeht

Eine Spielzeugschublade ist 20 cm breit, und die Box darum ist ebenfalls genau 20 cm breit. Zuerst ziehst du sie heraus: Die Seiten reiben und sie klemmt. Dann machst du die Schublade 19 cm breit. Der freie Zentimeter lässt sie gleiten.

Wenn es passt, muss es funktionieren

Man prüft leicht nur, ob ein Teil an seinen Platz passt. Das klingt sinnvoll, weil wir Gegenstände oft im Stillstand ansehen. Ein bewegliches Teil braucht aber für seinen ganzen Weg Platz, nicht nur für seine Ruheposition.

Wo sehen wir das?

Das sieht man bei Schranktüren, Mäppchen, Spielzeugautos und Scheren. Eine Schranktür braucht Platz zum Schwingen, und die Griffe einer Schere brauchen Platz zum Bewegen. Designer nutzen dieselbe Idee bei Aufzügen, Toren und beweglichen Spielgeräten.

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