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Barrierefrei gestalten — Design, 7–10 Jahre

Ein Entwurf funktioniert besser, wenn ihn mehr Menschen benutzen können, auch Menschen, die anders sehen, hören, sich bewegen oder lesen.

Zugang für mehr Menschen

Barrierefreiheit bedeutet, dass ein Entwurf von Menschen mit unterschiedlichen Körpern und Sinnen benutzt werden kann. Eine Rampe hilft vielleicht einer Person im Rollstuhl, große Schrift und starker Kontrast jemandem mit Schwierigkeiten beim Sehen. Es geht nicht um einen Sondergegenstand, sondern um eine Lösung für mehr Menschen.

Warum Barrierefreiheit wichtig ist

Eine Stufe, ein winziges Schild oder ein verwirrender Knopf kann jemanden von einem sonst guten Entwurf ausschließen. Darauf wird stärker geachtet, weil Gebäude, Werkzeuge und Informationen niemanden unbemerkt zurücklassen sollten. Die Frage „Für wen könnte das schwierig sein?“ macht Hindernisse sichtbar, bevor der Entwurf fertig ist.

Beispiel: ein klareres Spiel

Eine Klasse erfindet ein Brettspiel mit roten und grünen Karten. Sie bemerkt zuerst, dass ein Spieler mit Farbsehschwäche die Karten verwechseln könnte. Dann kommt ein Dreieck auf die roten Karten, ein Kreis auf die grünen, und die Farbnamen werden groß geschrieben. So vermitteln Farbe, Form und Wörter dieselbe Information.

Die Falle: eine Lösung für alle

Ein verständlicher Fehler ist, eine Version zu bauen und anzunehmen, dass alle sie gleich benutzen. Entwerfende denken oft zuerst an die eigenen Bedürfnisse, weil sie ihnen vertraut sind. Barrierefreiheit bedeutet nicht nur, am Ende eine Rampe anzubauen, sondern den ganzen Weg zu prüfen – vom Eingang bis zu den Anweisungen.

Wo es vorkommt

Barrierefreiheit sieht man in Bussen mit niedrigem Einstieg, auf Webseiten, die mit der Tastatur funktionieren, in Aufzügen neben Treppen und an Türen mit leicht zu drückenden Griffen. Auch Untertitel und klare Schilder gehören dazu. Diese Lösungen helfen bestimmten Menschen und machen vieles oft für alle leichter.

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