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Zweifache Tabellen und bedingte Anteile — Daten, 14–17 Jahre

Vergleiche Gruppen fair, indem du fragst: „Von welcher Gruppe?“ Daten, 14–17 Jahre.

Was eine zweifache Tabelle leistet

Eine zweifache Tabelle ordnet Beobachtungen gleichzeitig nach zwei Kategorien, etwa Verkehrsmittel und Pünktlichkeit. Jede Zelle zählt eine Kombination, während Zeilen- und Spaltensummen die Gruppen beschreiben. Ein bedingter Anteil vergleicht eine Zelle mit der Summe der in der Frage genannten Gruppe.

Warum der Nenner wichtig ist

Das Problem ist, dass reine Anzahlen eine große Gruppe erfolgreicher wirken lassen können, nur weil sie mehr Personen enthält. Zweifache Tabellen helfen, Kategorien zu vergleichen und die Bezugsgruppe klar zu halten. „Welcher Anteil der Busfahrenden kam zu spät?“ ist etwas anderes als „Welcher Anteil der verspäteten Reisenden fuhr mit dem Bus?“

Den richtigen Anteil lesen

In einer Klasse kamen 12 von 20 Busfahrenden pünktlich und 8 zu spät. Von 10 Radfahrenden kamen 9 pünktlich und 1 zu spät. Der Verspätungsanteil beträgt bei Busfahrenden 8/20 = 40 %, bei Radfahrenden 1/10 = 10 %. Für den Vergleich verwendet man die jeweilige Gruppensumme.

Die Falle

Ein häufiger Fehler ist, immer durch die Gesamtsumme zu teilen. Das ist verständlich, weil die Gesamtsumme leicht zu finden ist; sie beantwortet aber „Welcher Anteil von allen ist hier?“ und nicht „Welcher Anteil dieser Gruppe ist hier?“. Lies zuerst die Frage und wähle dann die passende Zeilen- oder Spaltensumme.

Wo es vorkommt

Zweifache Tabellen helfen, Entscheidungen und Ergebnisse in Umfragen, medizinischen Studien, Verkehrsberichten und Schuldaten zu vergleichen. Eine Gesundheitsforscherin oder ein Gesundheitsforscher kann eine behandelte Gruppe mit einer Kontrollgruppe vergleichen und ihre Größen sichtbar lassen. Die Tabelle kann einen Zusammenhang zeigen, beweist aber allein keine Ursache.

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