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Messverzerrung — Daten, 14–17 Jahre

Erkenne, wie eine Messmethode Ergebnisse systematisch in eine Richtung verschieben kann. Daten, 14–17 Jahre.

Was Messverzerrung bedeutet

Eine Messverzerrung entsteht, wenn die Art der Messung einen Wert meist zu hoch oder zu niedrig macht. Das ist nicht nur ein zufälliger Fehler: Wiederholt man dieselbe unfaire Methode, entsteht oft dieselbe Abweichung. Eine Waage, die immer 2 kg zu viel anzeigt, ist ein Beispiel.

Warum das wichtig ist

Das Problem ist: Eine präzise aussehende Zahl kann trotzdem auf vorhersehbare Weise falsch sein. Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Ingenieure prüften Messmethoden, weil davon Entscheidungen über Gesundheit, Sicherheit und Geld abhängen. Ein Lineal mit einer abgenutzten Null kann jede Länge etwas zu groß erscheinen lassen.

Die Verzerrung finden

Eine Waage wird mit einem 10,0-kg-Gewicht geprüft. Sie zeigt 10,3 kg an, also beträgt ihre Verzerrung +0,3 kg. Bei einem Paket zeigt sie 6,8 kg; zieht man 0,3 ab, erhält man geschätzte 6,5 kg. Diese Korrektur hilft nur, wenn der Fehler ungefähr gleich bleibt.

Die Falle

Ein häufiger Fehler ist, jede Abweichung vom wahren Wert als Verzerrung zu bezeichnen. Das ist verständlich, denn sowohl Verzerrung als auch Zufallsfehler machen eine Messung falsch. Entscheidend ist, ob viele Messungen in dieselbe Richtung gehen; verstreute Werte können auch Zufallsfehler sein.

Wo es vorkommt

Messverzerrung ist wichtig beim Prüfen von Luftverschmutzung, Körpertemperatur, Regen oder dem Energieverbrauch eines Geräts. Ein falsch platzierter Sensor kann eine örtliche Bedingung statt der Gesamtsituation messen. Das Kalibrieren und der Vergleich mit einem verlässlichen Standard helfen, das Problem zu erkennen.

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