Die Spannweite — Daten, 7–10 Jahre
Die Spannweite zeigt den Abstand zwischen dem kleinsten und dem größten Wert einer Datengruppe.
Vom kleinsten zum größten Wert
Die Spannweite beschreibt, wie breit eine Zahlengruppe ist. Finde den größten und den kleinsten Wert und berechne ihren Abstand durch Subtraktion. Eine kleine Spannweite bedeutet, dass die Werte nah beieinanderliegen; eine große zeigt mehr Streuung.
Warum die Spannweite messen?
Zwei Gruppen können denselben Mittelwert haben und trotzdem sehr verschieden sein: In der einen liegen alle Werte nah am Mittelwert, in der anderen weit auseinander. Die Spannweite zeigt schnell, wie stark die Werte streuen. So versteckt ein Mittelwert die Unterschiede nicht.
Eine Spannweite berechnen
Eine Pflanze wächst in vier Wochen 3, 5, 6 und 10 Zentimeter. Die kleinste Messung ist 3 cm, die größte 10 cm. Rechne: 10 − 3 = 7. Die Spannweite beträgt 7 Zentimeter zwischen dem kleinsten und größten Wert.
Die Endwerte nicht addieren
Wenn zwei wichtige Randwerte sichtbar sind, addiert man sie leicht, weil Addieren oft Mengen zusammenfasst. Die Spannweite fragt aber nach dem Abstand zwischen den Randwerten, deshalb wird der kleinste vom größten abgezogen. Bei 4 und 11 ist sie 11 − 4 = 7, nicht 15.
Die Spannweite außerhalb der Schule
Ein Gärtner kann die Spannweite der Tagestemperaturen nutzen, um die Wetteränderung in einer Woche zu sehen. Ein Trainer kann die Spannweite von Laufzeiten vergleichen und erkennen, ob die Läufer dicht beieinander oder weit auseinander ankamen. Sie ist ein schneller Hinweis, beschreibt aber nicht jedes Ergebnis.
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