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Daten durchsuchen — Informatik, 11–13 Jahre

Wie ein Computer einen Eintrag unter vielen findet und warum eine Ordnung hilft. Informatik, 11–13 Jahre.

Eine Sache finden

Suchen bedeutet, gespeicherte Informationen zu prüfen, bis der Eintrag zu einer Frage passt. Ein Computer kann einen Namen in Kontakten, einen Titel im Bibliothekskatalog oder den höchsten Spielstand suchen. Die Methode ist wichtig, denn bei einer größeren Sammlung wird das Prüfen jedes Eintrags langsam.

Warum die Ordnung die Suche verändert

Das Problem ist nicht, einen Eintrag in einer kurzen Reihe zu finden, sondern ihn unter Millionen schnell zu finden. Sind die Einträge sortiert, kann der Computer mit dem mittleren vergleichen und die Hälfte ausschließen, in der die Antwort nicht liegen kann. Diese Idee entstand für große Listen, Kataloge und Register.

Von 1 bis 100 suchen

Die Liste enthält die Zahlen 1 bis 100 in Reihenfolge, gesucht ist 73. Wir prüfen 50: 73 ist größer, also streichen wir 1–50. Wir prüfen 75: 73 ist kleiner, also bleiben 51–74. Danach prüfen wir 62, 68, 71 und 73. Sechs Vergleiche reichen statt möglicherweise 73 von vorn.

Es funktioniert nur mit der richtigen Ordnung

Ein häufiger Fehler ist, bei einer unsortierten Liste die Mitte zu prüfen und eine Hälfte zu streichen. Das wirkt vernünftig, weil der gesuchte Eintrag weiterhin irgendwo dort steht; der mittlere Wert verrät aber nicht, welche Hälfte weg kann. Die schnelle Methode braucht eine sortierte Liste, sonst ist Prüfen für Prüfen sicherer.

Suchfelder und Karten

Ein Suchfeld in einem Geschäft, Musikdienst oder der Schulbibliothek kann in einem Augenblick Tausende Einträge prüfen. Karten-Apps suchen ebenfalls Namen und Orte und verwenden oft vorbereitete Register, statt jedes Mal am ersten Ort zu beginnen. Dieselbe Idee hilft einem Spiel, einen Spieler, oder einer App, eine gespeicherte Datei zu finden.

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