Pixel machen digitale Bilder — Informatik, 11–13 Jahre
Wie ein Bildschirm ein Bild aus winzigen farbigen Punkten aufbaut. Informatik, 11–13 Jahre.
Ein Bild ist ein Raster
Vergrößert man ein digitales Bild stark, wird daraus ein Raster aus kleinen Quadraten, den Pixeln. Jeder Pixel speichert eine Farbe; alle zusammen ergeben das Bild, das deine Augen erkennen. Mehr Pixel können feinere Details zeigen, brauchen aber auch mehr Speicherplatz.
Warum Bilder in Pixel aufteilen?
Ein Bildschirm braucht für jeden kleinen Bereich, den er beleuchten kann, eine genaue Anweisung. Ein Raster gibt jedem Bereich eine Position und eine Farbe, sodass der Computer Bilder zuverlässig zeichnen, speichern und verändern kann. So wurden Fotos und Zeichnungen in Informationen umgewandelt, die elektronische Geräte verarbeiten können.
Ein winziges Bild mit drei Farben
Stell dir ein Bild mit 3 mal 2 Pixeln vor: sechs Pixel in zwei Reihen. Oben stehen Rot, Rot, Weiß; unten Rot, Blau, Rot. Der Computer speichert Raster und Farben und beleuchtet dann die sechs Positionen. Aus der Entfernung wirkt es wie ein kleines Muster, aus der Nähe sieht man die einzelnen Quadrate.
Vergrößern fügt keine Details hinzu
Oft erwartet man, dass ein unscharfes Bild beim Vergrößern scharf wird, weil eine größere Ansicht scheinbar mehr zeigen müsste. Beim Vergrößern werden vorhandene Pixel nur auf mehr Platz verteilt; fehlende Details entstehen nicht zurück. Für ein schärferes Bild braucht man bessere Originaldaten, nicht nur eine größere Anzeige.
Fotos, Spiele und Karten
Handyfotos, Spielfiguren, Wetterkarten und medizinische Bilder verwenden Raster aus farbigen oder schattierten Pixeln. Bildprogramme verändern ausgewählte Pixel, um ein Bild zuzuschneiden, eine Stelle zu entfernen oder Farben zu ändern. Auch die Größe zählt: Ein kleines Symbol kann klar aussehen, ein großes Plakat braucht viele Pixel gegen ein blockiges Bild.
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